Afrika-Aktienfonds geht an neue Grenzen

JP Morgan Asset Management (JPAM) ist mit einem neuen Exoten-Fonds am deutschen Markt vertreten: Der JPM Africa Equity Fund (WKN: A0NH54) investiert nur in Unternehmen vom schwarzen Kontinent. Anlagen in Ländern mit vergleichsweise entwickelten Kapitalmärkten wie zum Beispiel Südafrika, Ägypten oder Marokko machen zwischen 30 und 50 Prozent des Fonds aus. Weitere 5 bis 20 Prozent fließen in die so genannten „New Frontier“-Märkte wie Nigeria oder Kenia.

Bis zur Hälfte des Portfolios investiert Fondsmanager Richard Titherington in Afrikas Rohstofflieferanten. „Aber auch Finanz- und Industriewerte, Energietitel, Telekommunikations- und insbesondere Mobilfunkunternehmen bieten die Möglichkeit, am überdurchschnittlichen Wachstumspotenzial des Kontinents zu partizipieren.“

Titheringtons Portfolio besteht aus 75 bis 125 Einzeltiteln. Sie werden vor allem nach ihren fundamentalen Unternehmensdaten ausgewählt. Bei der Gewichtung einzelner Länder und Branchen im Fonds richtet sich der Fondsmanager aber nach den Daten von Analysten für Nord- beziehungsweise Südafrika und die Subsahara-Region. Außerdem wird er vom Managerteam für Rohstoffinvestments der JPAM beraten.

Der Ausgabeaufschlag beträgt 5 Prozent, die jährliche Verwaltungsgebühr 1,5 Prozent.

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