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Afrika: Die letzte Fundgrube für Investmentfonds

Ein Marktplatz in Namibia. Die afrikanische Wirtschaft boomt. Foto: Getty Images

Ein Marktplatz in Namibia. Die afrikanische Wirtschaft boomt. Foto: Getty Images

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Es ist eine der wachstumsstärksten Regionen der vergangenen Jahre. Während in Europa das Bruttoinlandsprodukt in den vergangenen fünf Jahren um 11 Prozent schrumpfte, stieg es in Afrika um 29 Prozent. Nur scheren sich viele Investoren noch nicht darum. Zu viele. „Zu Unrecht denken wir bei Afrika immer nur an Hunger und Krieg. Afrika ist weltweit eine der dynamischsten und wachstumsstärksten Regionen. Von vielen Investoren wird sie als solche aber nicht wahrgenommen“, sagt Sonal Tanna, Managerin des JPM Africa Equity Fund (WKN: A0N H6B).

„Der gesamte Kontinent hat – nicht zuletzt wegen seines großen Rohstoffreichtums – enormes Potenzial. Auch die demografische Entwicklung und die wachsende Binnennachfrage stellen große Chancen dar.“ Dass das Potenzial so groß ist, hängt aber auch damit zusammen, dass zuvor jahrzehntelang auf dem Kontinent nicht viel los war. Afrika galt schon als „Verlorener Kontinent“. Über die Ursachen streiten sich Experten noch immer.

Mittlerweile kommt jedoch Leben in die Angelegenheit. „Zahlreiche afrikanische Länder hat jahrelang gekennzeichnet, dass westliche Geberländer ihren Staatshaushalt zu 50 bis 70 Prozent finanzierten“, erläutert Heiko Schwiderowski, Referatsleiter Afrika beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). „Heute sind davon nur noch rohstoffarme Länder betroffen, die zudem keinen Zugang zum Meer haben.“ Die gestiegenen Rohstoffpreise der vergangenen zehn Jahre haben manchem afrikanischen Land viel Geld beschert.

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