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AfW-Studie: Fast jeder dritte Vermittler will mehr Honorarberatung anbieten

Nur 31 Prozent fänden eine Offenlegung gut. Der Rest hat noch keine Meinung dazu oder machte keine Angaben. Auf die Frage, wie Mifid II die sich auf die Finanzbranche auswirken wird, antworteten mehr als drei Viertel der Vermittler, dass die Verbraucher nicht bereit seien, Honorare zu zahlen. Der Schwerpunkt liege auch in Zukunft bei produktabhängigen Provisionen.

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Das zeigt das fünfte Vermittlerbarometer des AfW. Dafür befragte der Verband fast 600 Vermittler.

Ein weiteres Ergebnis des Barometers: Mehr als die Hälfte der Vermittler (57,7 Prozent) fände es positiv oder sehr positiv, Abschlussprovisionen zu senken und dafür die Bestandsprovisionen beziehungsweise die fortlaufende Gebühr zu erhöhen. Knapp 27 Prozent stehen diesem Vorschlag neutral gegenüber, knapp 15 Prozent lehnen ihn ab.

Zum Thema Honorarberatung sind die Meinungen ebenfalls geteilt. 19,5 Prozent der Vermittler wollen auf ihrem heutigen Niveau weiterarbeiten. Rund 30 Prozent wollen die Honorarberatung weiter ausbauen, 2 Prozent sogar nur noch gegen Honorar beraten. Mehr als ein Drittel der Befragten kann sich allerdings nicht vorstellen, als Honorarberater tätig zu sein.

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