AGI: Vermögens-Fonds ohne Fondsvermögen

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Allianz Global Investors (AGI) räumt seine Produktpalette auf. Zum 12. Dezember werden jeweils ein Renten- und ein Aktienfonds der Gesellschaft mit Produkten verschmolzen, die eine ähnliche Anlagestrategie verfolgen. Grund ist ein bei beiden Fonds zu geringes Volumen. Betroffen ist zum einen der Vermögens-Ertrag-Fonds (WKN: 847951), der vor 31 Jahren aufgelegt wurde und in dem heute nur noch 11,3 Millionen Euro verwaltet werden. Manager Ulrich Katz investiert das Geld an den globalen Rentenmärkten.

Anleger des Fonds bekommen ihr Investment als Anteilsscheine des Allianz-Fonds Europazins (WKN: 847603) gutgeschrieben. Dieser 871,5 Millionen Euro schwere Rentenfonds wird zwar ebenfalls von Katz gemanagt. Der Investitionsschwerpunkt liegt hier auf Anleihen, die in europäischen Währungen notiert sind. Außerdem steigt die jährliche Verwaltungsgebühr von 0,6 Prozent auf 0,75 Prozent.

Noch höher fällt die Kostensteigerung für Anleger des Vermögens-Aufbau-Fonds (WKN: 847950) aus. Statt bisher 0,75 Prozent zahlen sie künftig 1,35 Prozent. Diese Verwaltungsgebühr wird beim 732,6 Millionen Euro schweren Vermögensbildung Europa (WKN: 848181) fällig, der ebenso wie der Fusionskandidat auf europäische Aktien setzt. Das Portfolio stellt Andreas Schröter zusammen. Für den 1970 aufgelegten und heute nur noch 9,7 Millionen schweren Aufbau-Fonds war seit 18 Jahren Heike Gregorzewski verantwortlich.

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