Aktualisiert am 04.01.2018 - 12:18 UhrLesedauer: 5 Minuten

Aktie, Markt und Fonds des Monats Größer als Facebook

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Markt des Monats: Argentinien

Der Chart trügt ein wenig. Denn argentinische Aktien hatte zur Jahresmitte mitnichten einen Durchhänger, sondern der Argentinische Peso. In Peso gerechnet steigen die Aktienkurse nahezu wie am Schnürchen. Damit erkennen Investoren an, dass Präsident Mauricio Macri das Land nach dem langen Ausflug in desolate sozialistische Gefilde wieder auf Vordermann bringt. Er löst Preise vom staatlichen Gängelband, lockert auch andere strenge Regulierungen und wertet den Peso ab, um den Export zu fördern.

Inzwischen zeigen sich erste Erfolge. Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) wächst die Wirtschaft in diesem Jahr und 2018 um jeweils 2,5 Prozent. 2016 ging es noch 2,2 Prozent bergab. Für die Inflation gibt es überhaupt mal wieder nachvollziehbare Zahlen. Und die liegen wohl bei 26,9 Prozent für 2017 und 17,8 Prozent für 2018. Mit argentinischen Maßstäben betrachtet, nennt man das „in den Griff bekommen“. Ab 2021 erwartet der IWF sogar einstellige Inflationsraten. Zuletzt verzeichnete er die im Jahr 2011. In den Jahren 2014 bis 2016 gab es keine belastbaren Werte, weil das Land die Statistiken frisierte.

Harte Zeiten? Zorn des Volkes? Fehlanzeige. Die Parlamentswahlen Ende Oktober gewann die von Macri geführte Regierungskoalition „Cambiemos“ („Lasst uns ändern“) souverän mit 41 Prozent. Ex-Präsidentin Cristina Kirchner bekam dabei ihre ganz persönliche Quittung: Sie verlor in der Provinz Buenos Aires gegen Macris früheren Bildungsminister Esteban Bullrich. So etwas nennt man auch Backpfeife.

Fonds des Monats: iShares Core S&P 500 ETF

Der eigentliche Fonds des Monats wäre derselbe wie der in Heft 12/07, der Pimco Income. Wäre aber langweilig, deshalb ist es diesmal der beeindruckend stark abkassierende börsennotierte Indexfonds (ETF) von iShares auf den US-Aktienindex S&P 500 (ISIN: IE00B5BMR087). Rund 21 Milliarden Euro ist er heute schwer und sieben Jahre alt.

Im Oktober sammelte er 3,4 Milliarden Euro in Europa ein und landet damit auf dem dritten Platz hinter dem erwähnten Pimco-Fonds und einem Geldmarktfonds von Amundi.

An dem ETF lassen sich zwei Trends ablesen: 1. Der noch einmal kräftig beschleunigte Boom der Indexfonds, von dem sich die Blackrock-Marke iShares traditionell große Stücke sichert. 2. Die Zuneigung von Anlegern zum amerikanischen Leitindex S&P 500.

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