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Aktie, Markt und Fonds des Monats Wie man vom Abstauber zur Kursrakete wird

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Markt des Monats: Österreich

Verrückter Gedanke, aber die Eurozone besteht tatsächlich nicht nur aus Deutschland, Frankreich und ein paar Krisenländern. Denn klammheimlich hat sich Österreich ziemlich gut aus dem Euro-Schlamassel herausgearbeitet.

Der Einkaufsmanagerindex liegt bereits zum 20. Mal über dem Durchschnitt der Eurozone, im September bei ordentlichen 59,4 Punkten, berichtet die Bank Austria. Die Signalschwelle für Wachstum liegt bei 50 Punkten. Die Wirtschaft werde dieses Jahr um 3 und 2018 um 2,1 Prozent zulegen, so die Banker weiter. Die Arbeitslosenquote sehen sie zwischen 8 und 9 Prozent, der Internationale Währungsfonds sogar unter 6 Prozent.

Und die Maastricht-Schwelle für staatliche Neuverschuldung ist auch kein Thema. Laut IWF liegt das Defizit 2017 bei 1,0 Prozent und 2018 bei 0,7 Prozent. Das alles sieht man dem Aktienmarkt deutlich an. Der Aktienindex legte in den vergangenen zwei Jahren eine sehenswerte Aufholjagd hin (siehe Chart).

Fonds des Monats: M&G Optimal Income

Der M&G Optimal Income (ISIN: GB00B1VMCY93) hat einen Lauf. 510 Millionen Euro sammelte er im August in Deutschland ein. Das ist der elfte Monat mit Nettozuflüssen in Folge. Inzwischen bringt der Fonds rund 23,4 Milliarden Euro auf die Waage.

Wobei bei der Kategorie die Meinungen immer noch auseinandergehen. Morningstar sieht ihn als defensiven Mischfonds an, M&G selbst ordnet ihn als Rentenfonds ein. Und derzeit sieht er auch eher nach Anleihe- als nach Mischfonds aus. Aktien sind mit 3,8 Prozent Gewichtung eher als Spurenelement vertreten. Fondsmanager Richard Woolnough dürfte bis zu 20 Prozent in Aktien halten, verzichtet aber.

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