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Aktien-Investments Diese Chancen bietet die Automatisierung in China

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Ein langfristiger Wachstumsmarkt

Die Treiber hinter der rapiden Zunahme der Automatisierung in Chinas Industrie sind vielfältig und robust: Um nur einige wenige Punkte zu nennen: Das Wachstum der arbeitsfähigen Bevölkerung ist zum Stillstand gekommen. Die Löhne sind insbesondere in der Industrie in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen.

Der wichtigste Treiber dürfte jedoch „Made in China 2025“ sein – unter diesem Stichwort laufen konzentrierte Anstrengungen der chinesischen Regierung, die chinesische Industrie international wettbewerbsfähig zu machen und Automatisierung ist ein zentrales Element dieser Strategie.

An der Automatisierung Chinas führt also kein Weg vorbei. Profiteure sind insbesondere japanische Unternehmen, die die Automatisierungstechnologie in vielen Bereichen weltweit dominieren, und natürlich die lokalen chinesischen Anbieter.

Technologie im zyklischen Aufwind

Trotz des strukturell kräftigen Wachstums des Automatisierungssektors in China ist dieser Markt auch zyklischen Schwankungen unterworfen. So war insbesondere die verarbeitende Wirtschaft in China von hohen Überkapazitäten geplagt; diese wurden im Zuge des Investitionsprogramms der Regierung zur Bekämpfung der großen Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 aufgebaut. Entsprechend zurückhaltend waren Unternehmen in den vergangenen Jahren, in Fabriken und Anlagen zu investieren.

Nach dieser mehrjährigen Investitionszurückhaltung und einem Abbau der Überkapazitäten hat der Automatisierungsbereich wieder Rückenwind. Die Zahlen für das erste Quartal 2017 belegen eindrucksvoll, dass der Sektor wieder stark wächst.  In den Bewertungen und der Kursentwicklung der lokalen Anbieter von Automatisierungstechnologie ist diese Trendumkehr noch nicht erkennbar. Hollysys Automation ist beispielsweise einer der führenden chinesischen Anbieter von Automatisierungslösungen für die industrielle Fertigung und für den Schienenverkehr (Hochgeschwindigkeitszüge, U-Bahnen).

In den letzten fünf Jahren hat sich der Aktienkurs von Hollysys kaum bewegt, und das obwohl sich seit 2013 der Umsatz von rund 350 Millionen auf rund 450 Millionen US-Dollar und der Gewinn von 52 Millionen auf  rund 80 Millionen US-Dollar erhöht hat. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von Hollysys liegt auf Basis des für die kommenden zwölf Monate erwarteten Gewinns bei circa 8,6, das Preis-Buch-Verhältnis bei circa 1,2 – und das für ein schuldenfreies Unternehmen (Nettofinanzposition: 150 Millionen US-Dollar) und einem Eigenkapitalrendite von rund 10 Prozent für das laufende Geschäftsjahr und 13,5 Prozent für die nächsten zwölf Monate.

Zusammenfassung

Der weltweite Automatisierungstrend bietet insbesondere japanischen und chinesischen Unternehmen hervorragende Möglichkeiten. Aspoma verfolgt die relevanten Trends genau und hat sowohl im Aspoma China Opportunities Fund als auch im Aspoma Japan Opportunities Fund Unternehmen aus diesem Bereich berücksichtigt.

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