Aktien von Immobilienunternehmen Trotz Brexit: REITs im zweiten Quartal gestiegen
Das geht aus dem aktuellen vierteljährlichen Marktbericht des Investmentmanagers Timbercreek Asset Management hervor. Timbercreek bietet in Deutschland derzeit zwei Fonds mit börsennotierten Immobilienfirmen an: den Timbercreek U.S. REIT Preferred Fund und den Timbercreek REIT Preferred Income Opportunity Fund.
US-Markt ist in guter Verfassung
Der US-Markt befand sich, laut Timbercreek, in einer guten Verfassung, wohingegen Japan die schlechteste Performance (- 7,2 Prozent) unter allen Märkten aufwies, weil Aktienkurse dort unter der wirtschaftlichen Stagnation litten. Der britische Immobilienmarkt lieferte im Quartal, das mit dem Brexit-Referendum endete, ein unterdurchschnittliches Ergebnis ab.
Für den weiteren Jahresverlauf bleibt Timbercreeks Ausblick für den Markt der gelisteten Immobilienfirmen positiv. Die Neueinstufung von REITs als 11. eigenständiger Sektor im „Global Industry Classification System” (GICS) zum Ende dieses Monats wird dem Immobiliensektor als Ganzes zu Gute kommen sowie Aufmerksamkeit und Zuflüsse in REITs steigern.
Einkaufszentren für täglichen Bedarf
„Wir glauben, dass weltweit anlegende REITs als Anlageklasse so positioniert sind, dass sie in einem Umfeld niedrigen Wachstums und geringer Zinsen gute Ergebnisse abliefern können“, sagt Claudia Reich Floyd, Portfoliomanagerin für globale Wertpapiere in Immobilien bei Timbercreek.
Besonders Anlagen in Unternehmen mit einer Positionierung in gut gelegenen Einkaufszentren mit Fokus auf den täglichen Bedarf generieren weiterhin eine hohe Nachfrage bei Investoren. „Einzelhändler konzentrieren Neueröffnungen auf Standorte mit herausragenden demographischen Bedingungen“, ergänzt Reich Floyd. Außerdem seien Büros in zentralen Geschäftsvierteln sehr begehrt.
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