Im deutschen Leitindex Dax haben im vergangenen Jahr wenige Unternehmen für das Gros der Gewinne gesorgt. Sieben der 40 Dax-Konzerne haben für 96 Prozent der Rendite gesorgt: Darunter auch die Deutsche Telekom – neben anderen Schwergewichten wie SAP, Allianz und Siemens Energy.
Kaum zu glauben – denn bei vielen Privatanlegern ist die Deutsche Telekom oft noch ganz anders in Erinnerung. Mit ihrem Börsengang 1996 sollten die Anteilsscheine zur neuen „Volksaktie“ werden. Doch auf die Euphorie folgte die große Ernüchterung: Die Aktie stürzte 2000 fulminant ab, musste einen Kursverfall von über 90 Prozent verzeichnen und sorgte bei Anlegern für Börsenfrust statt Börsenlust.
Aus dem Sorgenkind ist eine Erfolgsgeschichte geworden
Seitdem hat sich jedoch eine ganze Menge getan – und aus dem einstigen Sorgenkind ist doch noch eine Erfolgsgeschichte geworden. Bei einer Morningstar-Auswertung für die zehn deutschen Dividenden-Aktien, die sich 2024 am besten entwickelt haben, belegte die Aktie der Deutschen Telekom sogar Platz 5. So hat laut des Analysehauses die Entwicklung im vergangenen Jahr +36,4 Prozent betragen, die Dividende pro Aktie liegt bei 0,77 Euro und die Dividendenrendite beträgt 2,67 Prozent.
Denn mittlerweile ist aus der Deutschen Telekom ein globales Telekommunikationsunternehmen geworden. Es bietet unter anderem Mobilfunk, Festnetz, Internet und Breitbandanschlüsse sowie IT-Dienstleistungen und digitale Kommunikationslösungen an. Der weltweite Umsatz betrug 2023 Jahr 112 Milliarden Euro. Hauptwachstumstreiber des Konzerns ist T-Mobile US, an der die Deutsche Telekom 51 Prozent hält.
Risiken kometenhafter Kurssteigerungen
Auf den folgenden Seiten zeigen wir deshalb, in welchen aktiven Fonds und ETFs die Deutsche Telekom hoch gewichtet ist. Aber auch hier gilt wie bei allen Investments: Als Anleger sollte man sich genau überlegen, ob und wie stark man in Trendthemen investieren möchte – denn Trends können sich naturgemäß ändern. Auch bei der Übersicht zeigt sich: Manche der hier vorgestellten Fonds verfügen nur über ein sehr überschaubares Volumen – bei solchen besteht dann ein höheres Risiko, dass diese irgendwann liquidiert werden.
Mit Fonds und ETFs ist man bei Kursverlusten eines einzelnen Unternehmens aber zumindest deutlich besser abgesichert als dies bei einem Investment in die einzelne Aktie der Fall wäre.
Stand aller Daten: 17. Februar 2025

