Drei weitere Fondsgesellschaften kommen mit Afrika-Aktienfonds nach Deutschland. Zu ihnen gehört ING Investment Managers: Bis Mitte des Jahres wird die deutsche Vertriebszulassung des neuen Africa and Middle East (ISIN: LU0354743154) erwartet. Fondsmanager Jan Wim Derks setzt auf etwa 40 bis 60 Unternehmen, deren Aktien an einer Börse in Afrika oder dem Nahen Osten notiert sind oder dort aktiv sind.

UBS Global Asset Management konzentriert sich auf die Südspitze des Schwarzen Kontinents: Der ab sofort in Deutschland angebotene Equity South Africa (WKN: A0NGES) setzt vor allem auf Unternehmen vom Kap der Guten Hoffnung. Bis zu einem Drittel des Fonds darf Portfoliomanager Mark Roggensinger auch in anderen Staaten der Region investieren. Roggensinger managt auch die 1948 aufgelegte Schweizer Variante des Länderfonds.

Bei der Züricher Privatbank Julius Bär liegt der Schwerpunkt dagegen auf die Länder nördlich des Äquators. Ihr Aktienfonds Northern Africa (WKN: A0MUVG) investiert vor allem in Unternehmen aus Marokko und Ägypten. Das Fondsmangement stützt sich bei der Zusammenstellung des Portfolios auch auf volkswirtschaftliche Analysen für einzelne Länder und Sektoren.

Für den ING-Fonds konnte das Unternehmen noch keine Details bekanntgeben. Der Ausgabeaufschlag beträgt bei UBS und Julius Bär jeweils 5 Prozent. Die jährliche Verwaltungsgebühr liegt bei 1,6 Prozent (Julius Bär) beziehungsweise 1,8 Prozent (UBS).