Rolf Kieckebusch von KIRIX

Rolf Kieckebusch von KIRIX

Aktienfonds

Kirix Vermögensverwaltung lanciert drei neue Fonds

//
„Die Zielgruppe unserer Fonds sind institutionelle Investoren wie Pensionskassen und Stiftungen. Sie stehen im aktuellen Niedrigzinsumfeld vor der Herausforderung, ihre langfristigen Ertragserwartungen erfüllen zu müssen, ohne das Risiko aus den Augen zu verlieren. Ein schwieriges Unterfangen, da das Risiko erhöht werden muss, um die unverändert gebliebenen Ziele zu erreichen“, sagt Rolf Kieckebusch, Vorstand von KIRIX. „Die Rahmenbedingungen unserer Kunden haben wir bei den Fondskonzepten, die zur Portfoliobeimischung dienen, entsprechend berücksichtigt. Auch erhalten die Investoren die benötigten regelmäßigen Ausschüttungen von ordentlichen Erträgen aus dem Fonds.“ Investoren profitieren von der Beherrschungs- und Gewinnabführungsthematik Die Strategie des KIRIX Substitution Plus setzt zum einen auf dividendenstarke Titel und zum anderen auf Aktien, die einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag unterliegen. „Dividendenstarke Aktien gehören im aktuellen Niedrigzinsumfeld aufgrund ihres Realwertcharakters, ihrer laufenden Erträge und ihrer geringeren Volatilität gegenüber Wachstumswerten in jedes diversifizierte Portfolio“, so Kieckebusch. „Da sich auch Dividendentitel möglichen Kursrückschlägen am Aktienmarkt nicht entziehen können, verringern wir das Risiko im Portfoliokontext durch Aktien mit Beherrschungs- und Gewinnabführungsthematik.“ Unterstellt eine Aktiengesellschaft die Leitung ihrer Gesellschaft einem anderen Unternehmen durch einen Beherrschungsvertrag oder verpflichtet sich, mittels eines Gewinnabführungsvertrages ihren Gewinn an das andere Unternehmen abzuführen, ergeben sich für Minderheitsinvestoren, wie Investmentfonds, verschiedene Vorteile: Zum einen haben die Minderheitsaktionäre die Möglichkeit, der beherrschenden Gesellschaft die Aktien zu einem vorab festgelegten Betrag anzudienen. Zum anderen hat die führende Gesellschaft zwar ein Recht auf Abführung des Jahresgewinns, muss aber an die Minderheitsaktionäre eine angemessene Ausgleichszahlung, eine Garantiedividende, ausschütten. Außerdem profitieren Investoren bei Aktien mit einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag von der Squeeze-Out-Fantasie, dem Recht des Mehrheitsaktionärs die Minderheitsaktionäre auszuschließen. Dies geschieht dann durch eine Barabfindung, deren Höhe sich an den wirtschaftlichen Verhältnissen des Unternehmens bemisst. Drei Faktoren, die für zusätzliche Ertragssicherheit sorgen. Klassische Aktienfonds investieren weltweit und in der DACH-Region Das Fondstrio wird durch den ENRAK Wachstum und Dividende global und den KIRIX Dynamic Plus komplettiert. Beides sind klassische Aktienfonds, wie sie derzeit von institutionellen Investoren gezielt nachgefragt werden, allerdings mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Der ENRAK Wachstum und Dividende global hat ein weltweites Anlageuniversum mit dem derzeitigen Schwerpunkt auf die USA. Das Fondsmanagement setzt beim Stockpicking konsequent auf das Bottom-up-Prinzip, wobei der Value-Ansatz angewandt wird. Im Fokus stehen dabei Werte mit nachhaltigen Dividendenzahlungen und soliden Bilanzen. Der KIRIX Dynamic Plus investiert dagegen in Small- und Mid-Caps aus Deutschland sowie Kerneuropa, ebenfalls Bottom-up mit dem Fokus auf nachhaltige Dividenden. Hier allerdings nach dem Growth-Ansatz. Die Verwaltung des ENRAK Wachstum und Dividende global und des KIRIX Dynamic Plus erfolgt wie auch beim KIRIX Substitution Plus über die Service-KVG der HANSAINVEST. Für das Fondstrio sind bereits Kundengelder in Höhe von rund 50 Millionen Euro avisiert.

Mehr zum Thema
Vermögensverwalter, Family Offices und StiftungenVertrauen und Knowhow schlagen „Performance-Mythos“? Musterdepot-Kommentar vom 5. März 2015Gewinnmitnahmen bei Aktienfonds bleiben tabu