Fondsmanager Martin Nilsson

Fondsmanager Martin Nilsson

Aktienfonds-Serie: „Nordische Firmen sind abhängig von den Schwellenländern“

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Martin Nilsson managt den Nordea 1 - Nordic Equity Fund (WKN: 973346)

DAS INVESTMENT.com: Ihre drei Argumente bitte, warum Anleger derzeit Aktien kaufen sollten.

Martin Nilsson: Wir sehen aktuell attraktive Risiko/Rendite-Perspektiven für qualitativ hochwertige Aktien aus der nordischen Region. Die Unternehmen verfügen über eine attraktive Bewertung, solide Bilanzen und Unterstützung durch hohe historische Dividendenrenditen. Daher sehen wir ein gutes Potenzial für langfristige Investoren.

DAS INVESTMENT.com: Was sind derzeit Ihre Top-3-Märkte und -Sektoren?

Nilsson: Die nordischen Volkswirtschaften sind kleine, exportorientierte Volkswirtschaften. Und dennoch sind sie das Zuhause von einigen der größten Unternehmen weltweit. Daher sind sie von der Weltwirtschaft und speziell von den Schwellenländermärkten abhängig.

DAS INVESTMENT.com: Wie gehen Sie mit dieser Abhängigkeit um?

Nilsson: Die Unternehmen, die wir in unserem Nordea 1 - Nordic Equity Fund allokiert haben, erzielen einen beträchtlichen Anteil ihrer Erträge in den Schwellenländern. Beispielsweise ist im Fonds der Anteil der Region Asia-Pazifik größer als 20 Prozent, der des Mittleren Osten gut 6 Prozent und der von Osteuropa über 8 Prozent gewichtet. Das Wohlergehen der Schwellenländer ist sehr wichtig für die nordischen Unternehmen, speziell die aus der Industrie. Diese Situation überwachen wir sehr sorgfältig.

DAS INVESTMENT.com: Welche war Ihre erste Aktie?

Nilsson: Die erste Aktie, die ich für mich selbst gekauft habe, war „Fortum“, ein nordischer Versorger. Das war als ich noch studiert habe. Der Titel hatte eine sehr gute Wertentwicklung und zahlte auch noch hohe Dividenden aus.

DAS INVESTMENT.com: Und was haben Sie sich von Ihrem ersten Kursgewinn gegönnt?

Nilsson: Den Gewinn habe ich genutzt, um meine Wohnung weiter abzuzahlen.

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