„Es ist ein Wahrscheinlichkeiten-Spiel in Europa”, sagte Tepper in dieser Woche in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNBC. Die Bewertungen auf dieser Seite des Atlantiks seien „so viel niedriger“ im Vergleich zu den USA.

Er erwartet nach eigenen Angaben nicht, dass die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen – eine unerschrockene Nationalistin, die sich für einen Austritt Frankreichs aus der Eurozone einsetzt – das Votum für sich entscheiden kann. Dennoch bereite der Ausgang der Wahlen weiter Sorgen.

Leerverkäufe am Anleihemarkt

Tepper ist derweil der US-Wirtschaft gegenüber positiver eingestellt. Bei Bonds hat er sich zu Leerverkäufen entschieden, während er auf steigende Aktienkurse setzt, obwohl der Markt dieser Tage nicht billig ist.

Eine Deregulierung wird Tepper zufolge der amerikanischen Wirtschaft Schwung verleihen. Die Wahrscheinlichkeit eines Wachstum von 3 Prozent bezeichnet er als hoch, solange die Republikaner „es nicht vergurken“ – etwa bei Themen wie dem Handel.

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„Trump sollte sich zurückhalten“

Der Hedgefonds-Manager sagte darüber hinaus, dass eine Steuersenkung die Inflation antreiben und damit die Federal Reserve dazu zwingen könnte, die Zinsen schneller anzuheben: „Ich glaube, dass die Fed ziemlich schnell heraufsetzen wird. Und erst recht, wenn wir einige der Konjunkturmaßnahmen bekommen, sollten sie ziemlich schnell heraufsetzen.“

Mit Blick auf den neuen US-Präsidenten erklärte Tepper, dass er „sehr, sehr glücklich“ darüber wäre, wenn Donald Trump „sich an diesem Punkt etwas zurückhalten“ und nicht „so viele Tweets“ senden würde.