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aktives versus passives Management Komfortgewinn dank aktiver Fondsmanager

Auch der deutsche Leitindex Dax brach nach dem Brexit-Votum ein, Foto: Getty Images
Auch der deutsche Leitindex Dax brach nach dem Brexit-Votum ein, Foto: Getty Images
Der Anleger muss sich regelmäßig und intensiv mit seinen Investments beschäftigen, um böse Überraschungen wie Kursstürze des Euro Stoxx 50 Index am 24. Juni 2016 von 8,6 Prozent zu vermeiden oder zumindest abzumildern.

Asset Manager nehmen den Menschen, die sich darum aus zeitlichen Gründen nicht kümmern können oder aufgrund der Interessenlage nicht kümmern wollen, diese Tätigkeit ab. Allerdings nicht alle, denn die sogenannten passiven Asset Manager helfen ihren Kunden nur in geringem Umfang. Der Kunde hätte sein Portfolio bestehend aus Indexfonds nach einer tiefgehenden Einschätzung der Marktlage und Perspektiven vor dem Brexit-Termin selbst positionieren müssen – und müsste es nun nach der Abstimmung erneut tun; wieder auf Basis einer umfangreichen Ausarbeitung. Wo liegt da der Komfortgewinn für den Kunden?

Und der nächste Termin für die Portfolioüberprüfung steht schon fest: In spätestens vier Monaten muss man sich Gedanken machen, welche Auswirkungen Ms. Clinton oder Mr. Trump als Präsident der Vereinigten Statten von Amerika für das eigenen Portfolio haben.

Risiko bewusst reduziert

Oddo Meriten Asset Management nimmt als aktiver Vermögensverwalter ihren Kunden diese Verpflichtung ab. Im Vorfeld des Brexit wurde zum Beispiel das Risiko in den gemischten Portfolios ganz bewusst reduziert, die Aktienquote und der Anteil von Hochzinsanleihen gesenkt. Investments in Großbritannien wurden verkauft und auf Pfund Sterling denominierte Anlagen währungskursgesichert. Die Kunden konnten sich also auf ein umsichtiges Agieren des Treuhänders verlassen und sich anderen Themen widmen. Jetzt - nach dem Brexit-Ereignis -  analysieren die Experten bei Oddo Meriten Asset Management erneut und entscheiden über die Investitionsgelegenheiten.

Den maximalen Komfort erreichen Anleger, wenn sie ihre Investitionsentscheidungen einem aktiven Portfolio Manager mit überzeugendem Leistungsnachweis übertragen, der frei entscheiden kann und dessen Vorgehensweise für den Anleger verständlich und nachvollziehbar ist. Im Idealfall ist das Anlagekonzept auch noch sicherheitsorientiert, denn für die deutschen Kunden hat Sicherheit eine höhere Bedeutung als die mögliche Chance. Der Kurssturz des Brexit hat diese Grundeinstellung sicherlich verfestigt.

Europa-Aktienfonds

Exakt diese Überlegungen waren vor zwölf Jahren die Grundlage für die Auflegung des Oddo ProActif. Der Aktienfonds investiert in etablierte europäische Unternehmen von nachweislich hoher Güte und fokussiert dabei auf möglichst sichere und liquide Investments. Fehlen attraktive Anlagemöglichkeiten oder wird das Aktienmarktrisiko als zu hoch eingeschätzt, schichten die Portfolio Manager temporär in Kasse um, halten also das Pulver trocken und warten auf neue Gelegenheiten.

Aktuell ist das genau der Fall. Die Aktieninvestitionsquote ist von 62 Prozent per Ende April im Vorfeld des Referendums auf 55 Prozent reduziert worden. Unmittelbar auf die Brexit-Wahl wurde die Quote weiter auf 35 Prozent zurückgefahren.

In solch einer Phase wie sie momentan an den Aktienmärkten vorherrscht, bieten sich für aktive Portfolio Manager attraktive Chance für neue Engagements. Denn der oben erwähnte Indexrückgang von 8,6 Prozent ist der Durchschnitt von 50 einzelnen Aktien. Die Bandbreite der Kursrückgänge reichte an diesem Tag allerdings von plus 1,4 Prozent (Nokia) bis minus 22,9 Prozent (Intesa Sanpaolo). Während passive Fondsmanager querbeet alle Titel halten, sucht sich der aktive die seiner Einschätzung nach attraktivsten Aktien aus. Eine spezielle Ausbildung, langjährige Erfahrung und ein diszipliniertes Vorgehen sind dann von Bedeutung. Sie bilden die Basis, um in Momenten unmittelbar auf die Brexit-Abstimmung folgend, den Grundstein für bessere Renditen als der Markt zu legen.

Reines Aktienportfolio

Andere Anlageklassen wie Anleihen und Rohstoffe spielen im Oddo ProActif übrigens bewusst keine Rolle. Sie würden die Aufmerksamkeit der Portfolio Manager für die Chancen des Aktienmarktes reduzieren und außerdem die Komplexität des Fonds erhöhen. Der Kunden müsste wieder mehr Zeit aufbringen, um das Produkt zu verstehen. Obendrein birgt das Niedrig- und Minuszinsumfeld inzwischen mehr Risiken als Chancen im Segment der Staatsanleihen.

Die Portfolio Manager des Oddo ProActif haben mit diesem Konzept ihren Anlegern in den vergangenen fünf Jahren eine absolute Rendite von 31,2 Prozent erwirtschaftet. Das sind 5,6 Prozent pro Jahr. Verglichen mit dem Vergleichsmaßstab, einer Anlage je zur Hälfte in den Euro Stoxx 50 (net return) und den EONIA (total return), schneidet der Fonds um 3,2 Prozent pro Jahr besser ab. Dabei liegt die Schwankungsbreite des Oddo ProActif leicht unter der des Vergleichsmaßstabs.

Quelle: Oddo Meriten Asset Management S.A.; Datenbasis: Oddo ProActif CR-EUR, Stand 31.05.2016
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