39 Prozent der zukünftigen Rentner glaubt, dass das Geld im Alter nicht reichen wird. Foto: Financescout24

39 Prozent der zukünftigen Rentner glaubt, dass das Geld im Alter nicht reichen wird. Foto: Financescout24

Aktuelle Studie zeigt

Jeder vierte Rentner wird jobben müssen, um über die Runden zu kommen

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Über die Hälfte (54 Prozent) der Bundesbürger glaubt, dass sie auch im Rentenalter ausreichend Geld zur Verfügung haben werden, um ihren Lebensstandard bezahlen zu können. Aber nur jeder Zehnte meint, dass die gesetzliche Rente dafür ausreichen wird. Das zeigt eine aktuelle Studie des Vergleichsportals Financescout24.

Einen Ausweg aus der Altersarmut sehen die Befragten vor allem in der privaten Vorsorge (31 Prozent), 14 Prozent verlassen sich neben der eigenen Rente aber auch auf Einkünfte des Partners im Alter. Schon heute kommt fast die Hälfte (48 Prozent) der Rentner nur mit finanzieller Unterstützung durch den Partner über die Runden.

Weitere 27 Prozent der Befragten glauben, dass sie sich neben der Rente noch was dazu verdienen müssen. Bei Geschiedenen oder Verwitweten ist der Anteil höher und liegt bei 35 Prozent.

Das Thema private Altersvorsorge dürfte daher immer wichtiger werden. Doch gerade die jüngere Generation im Alter zwischen 18 und 29 Jahren scheint sich darüber keine großen Gedanken zu machen. Immerhin wissen fast 71 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe nicht, wie hoch ihre Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung im Alter voraussichtlich sein werden.

Für die aktuelle Umfrage befragte das Marktforschungsinstitut Innofact vom im Auftrag von Financescout24 1.036 Personen.

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