Alarmierende Studie von Swiss Re EZB-Politik kostet Versicherer Milliarden
Neben niedrigen Erträgen, so Swiss Re weiter, bringt die Niedrigzinspolitik der Notenbanken noch ein weiteres Problem mit sich: „Durch die Verdrängung der Investoren aufgrund künstlich tief gehaltener oder negativer Zinsen werden verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, welche sonst die Realwirtschaft unterstützen, verringert.“ Dies sei sowohl für die Finanzstabilität als auch das Wirtschaftswachstum gefährlich.
Der GDV fordert deshalb einen Kurswechsel in der Geldpolitik: „Eine Senkung des durchschnittlichen Zinsniveaus um einen Prozentpunkt bedeutet, dass ein Bürger 15 Prozent mehr aufwenden muss, um seine Altersvorsorge stabil zu halten.“ Und weiter: „Daher ist es wichtig, das Augenmerk auf dringend erforderliche strukturelle Reformen zu legen, damit baldmöglichst eine Zinswende eingeleitet werden kann.“
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