Jörg Ladwein

Jörg Ladwein

Allianz Leben: Ein Auseinanderbrechen des Euro-Raumes ist äußerst unwahrscheinlich

//
Ein Auseinanderbrechen des Euro-Raumes sei „äußerst unwahrscheinlich“, erklärte Jörg Ladwein im Gespräch mit „Börse Online“. Er erwarte zwar noch sehr starke Schwankungen an den Finanzmärkten, bis es eine wirkliche Lösung der Staatschuldenkrise gebe. „Aber dass es dazu kommen wird, halte ich für ziemlich sicher“, sagte der Anlagechef von Allianz Leben.

Da er trotz aller Probleme an die Euro-Zone glaubt, kauft Ladwein Anleihen des Euro-Rettungsschirms EFSF. Daneben setzt der Anlagechef der Allianz-Tochter auf Papiere der Schwellenländer, die im Gegensatz zu den Industriestaaten gering verschuldet sind. Interessant findet Ladwein dabei vor allem Anleihen aus Brasilien und Mexiko. Aus China hält er sich weitgehend raus, weil das Land fast keine Schulden mache und deshalb kaum Anleihen zu erwerben seien.

Er könne sich einen „weiteren deutlichen Ausbau" des Schwellenländer-Anteils in seinem Portfolio vorstellen, erklärte Ladwein gegenüber „Börse Online“. Derzeit liege der Anteil an den Schwellenmarkt-Investments von Allianz Leben bei etwa 5 Prozent.

Mehr zum Thema
Als Teil der RentePolitik muss Sparpläne mit Aktien fördern Finanzen, IT, Digitalisierung und Prozessmanagement.Roland Rechtsschutz mit neuem Generalbevollmächtigten Alexander-Otto FechnerNeodigital Versicherung erweitert Geschäftsleitung