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Allianz startet neues Garantiemodell

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Die Allianz Lebensversicherung hat ein neues Garantiekonzept für ihre Fondsprodukte eingeführt. Bei Invest alpha-Balance verteilt der Versicherer das Vertragsguthaben kundenindividuell auf Sicherungskapital und freie Fondsanlage, um die Garantie der Beiträge und die garantierte Mindestrente zu gewährleisten.

Als sichere Anlage dient dabei weder ein Wertsicherungs- noch ein Garantiefonds. Vielmehr fließt das Kundenguthaben je nach Vertragslaufzeit oder Wertentwicklung der Fonds zum Teil in den Deckungsstock der Stuttgarter.

„Ziel ist es, so wenig wie möglich umzuschichten“, betont Andreas Wimmer, Referatsleiter in der Produktentwicklung Leben. „Denn dabei besteht immer die Gefahr, prozyklisch zu handeln, Fondsanteile also günstig zu verkaufen und teuer zu kaufen.“ Zusätzlich soll eine möglichst hohe Aktienquote erreicht werden.

„Künftig sind Aktienanteile von 50 bis 70 Prozent möglich, bisher lag dieser Wert deutlich niedriger“, sagt Wimmer. Als Fondsanlage stehen 50 Produkte auch anderer Anbieter zur Wahl, bis zu zehn können Kunden miteinander kombinieren. 

Durch die höhere Aktienquote sollen Kunden eine besonders hohe garantierte Rente bekommen. Ein 35-jähriger Mann, der 30 Jahre lang monatlich 100 Euro in einen Riester-Fondsvertrag einzahlt – Einmalbeiträge sind ebenfalls möglich – bekommt laut Beispielrechnung der Allianz eine Rente von 134 Euro.

Vergleichbare Produkte von Alter Leipziger, Swiss Life oder HDI-Gerling kommen laut der Alllianz-Berechnung mit 133 Euro, 132 Euro beziehungsweise 130 Euro nicht an diesen Wert heran.

Für das Sicherungskonzept fallen in den ersten fünf Jahren Abschluss- und Vertriebskosten in Höhe von 0,8 Prozent der Beitragssumme an. Die laufenden Kosten für die Ansparphase betragen 66 Euro pro Versicherungsjahr. Im Rentenbezug liegen diese Kosten bei 1,75 Euro je 100 Euro gezahlte Rente pro Jahr.

Hinzu kommen die Kosten für die Verwaltung des Sicherungskapitals. Sie liegen bei 50 Cent pro 100 Euro Deckungskapital.

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