Volker Priebe

Volker Priebe

Allianz verbindet Grundfähigkeit und Dread Disease

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Zielgruppe der Allianz sind Menschen, die sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht leisten können oder wollen: „Die Körper-Schutz-Police ist vor allem für Menschen gedacht, die hauptsächlich körperlich tätig sind und die weniger einen ganz speziellen Beruf als vielmehr den Broterwerb als solchen versichert haben möchten“, sagt Volker Priebe, Leiter Produktentwicklung und Aktuariat von Allianz Leben.

Angesprochen sind damit etwa Handwerker, Bauarbeiter, Köche, Krankenpfleger oder Dachdecker. Im Fokus der Allianz Körper-Schutz-Police steht aber kein bestimmtes Berufsbild. Versichert sind vielmehr solche Fähigkeiten, die für das Arbeitsleben wesentlich sind. Hierzu gehören der Gebrauch der Hände, eines Armes, das Gehen, Knien und Bücken oder Autofahren. Außerdem sind Sehen, Sprechen und Hören, Gedächtnisleistung und Gleichgewichtssinn abgedeckt.

„Die Körper-Schutz-Police zahlt eine monatliche Rente, sobald auch nur eines dieser Kriterien dauerhaft beeinträchtigt ist und das von einem Facharzt bestätigt wird“, so Priebe. „Entscheidend ist das jeweilige Resultat. Ob eine Erkrankung, ein Unfall oder ein übermäßiger Verschleiß die Ursache ist, ist unwichtig.“ Der für eine Leistung erforderliche Schweregrad der Beeinträchtigung ist in der Regel höher als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Die Körper-Schutz-Police ist also kein gleichwertiger Ersatz einer BU, dafür ist sie aber auch günstiger.

Neben der versicherten Rente gibt es bei einer der folgenden sechs schweren Krankheiten eine Einmalzahlung: Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Querschnittslähmung, Multiple Sklerose und Koma. Rente und Einmalzahlung werden dabei je nach Anlass unabhängig voneinander fällig, sie können aber auch gleichzeitig gezahlt werden. Eine Querschnittslähmung von der Hüfte abwärts löst üblicherweise beide Zahlungen aus.

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