Allumfassende Maklerplattform So plant Fonds Finanz das Maklergeschäft der Zukunft

 | © Fonds Finanz Maklerservice GmbH

Norbert Porazik und Tim Bröning (v.l.): Am Rande der diesjährigen Münchner Makler- und Mehrfachagentenmesse (MMM-Messe) informierten die Verantwortlichen des größten deutschen Maklerpools über ihre weiteren Pläne hinsichtlich der Digitalisierung. © Fonds Finanz Maklerservice GmbH

Bereits seit rund einem Jahr arbeitet Fonds Finanz an seiner Online-Plattform, die „spartenübergreifend, mit allen relevanten Schnittstellen und ohne Medienbrüche“ die Arbeit der angeschlossenen Makler erleichtern soll. Vermittler sollen in ihrem Alltag zukünftig keine unterschiedlichen Systeme mehr benötigen. Herzstück der einheitlichen Plattform ist das Akquise-Center von Softfair. Denn damit würden zukünftig alle, also auch per Bestandsübertragungen erhaltenen, Kundendaten und -verträge in Echtzeit aktualisiert.

Über den aktuellen Stand dieses Großprojekts informierten jetzt Norbert Porazik, Geschäftsführender Gesellschafter, und Tim Bröning, Mitglied der Geschäftsleitung der Fonds Finanz Maklerservice. Am Rande der diesjährigen Münchner Makler- und Mehrfachagentenmesse (MMM-Messe) gaben sie einen Überblick über die noch geplanten Schritte sind für die mehr als 27.000 Vertriebspartner des bundesweit tätigen Unternehmens aus München, das für 2018 einen neuen Rekordumsatz von 160 Millionen Euro erwartet.

Alle bisherigen und geplanten SchritteGrafik: Fonds Finanz Maklerservice GmbH

Demnach kooperiert die Fonds Finanz mit Optiopay, einem Berliner Fintech-Dienstleister, der unter anderem für die Commerzbank und die Sparkassen sowie den Versicherern HDI, Axa und Gothaer tätig ist. Vermittler der Fonds Finanz haben ab sofort die Möglichkeit, die Transaktionsdaten der Bankkonten ihrer Kunden einzusehen. Dadurch könnten sie konkrete Rückschlüsse auf den individuellen Beratungsbedarf ziehen, eine ganzheitliche Analyse anbieten und entsprechende Optimierungsvorschläge unterbreiten.

PSD-2-Schnittstelle eingerichtet

Rechtliche Basis dieses Angebots ist die Payment Service Directive 2 (PSD 2), einer seit 2018 geltenden europäischen Richtlinie zu Zahlungsdienstleisten in der EU. Sie ersetzt die bis dato gültige Zahlungsdiensterichtlinie PSD 1, um insbesondere der Entwicklung innovativer Bezahlsysteme sowie den gestiegenen Anforderungen an den Datenschutz und die Sicherheit von elektronischen Zahlungen Rechnung zu tragen. Im Rahmen dessen ermöglicht sie unter anderem geprüften Dritten den Zugriff auf Transaktionsdaten von Bankkonten.

Neue Kooperation mit xbAV

Außerdem ist Fonds Finanz in der Sparte Leben eine neue Kooperation mit xbAV eingegangen. Dadurch erhalten Vermittler des Maklerpools kostenfreien Zugang zu den digitalen Beratungs- und Verwaltungslösungen der Online-Plattform für die betriebliche Altersversorgung (bAV). Als unabhängiger Partner und Schnittstelle zwischen Produktanbietern und Vermittlern, Arbeitgebern und Arbeitnehmer entwickelt das Unternehmen aus München „Shared-Service-Lösungen für eine schlanke und effiziente bAV“.

„Mit xbAV konnten wir den führenden Technologieanbieter für digitale Lösungen in der betrieblichen Altersversorgung als starken Partner an unsere Seite holen“, kommentiert Fonds-Finanz-Chef Norbert Porazik. „Die bAV ist ein überaus wachstumsstarker Markt mit enormem Potenzial. Unsere Vermittler können sich diesen ab sofort ganz einfach, professionell und effizient erschließen.“ Vermittler der Fonds Finanz erhalten den Zugang zu xbAV direkt über das so genannte Akquisecenter.

Zugang zu Ascore-Daten

Ebenfalls über dieses „Herzstück der Allumfassenden Maklerplattform“ erhalten Vermittler der Fonds Finanz ab sofort Zugang zu den Daten von Ascore. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft des Hamburger Analysehauses Softfair erstellt detaillierte Produkt- und Unternehmensanalysen. Sie gewähren „einen umfassenden, transparenten und neutralen Marktüberblick über die Bereiche Leben, Kranken und Komposit – für Vermittler, Versicherer und Versicherte“.

Das Bewertungsverfahren erfasst sowohl quantitative als auch qualitative Kriterien. Der Verzicht auf Gewichtungen schütze dabei vor Manipulationen und unterstreiche die Unabhängigkeit und Objektivität von Ascore. Vermittler könnten damit „schnell und einfach eine Vorprüfung vornehmen, um damit den Kreis der von ihnen angebotenen Versicherungen eingrenzen“. Zudem profitieren sie laut Fonds Finanz selbst von einer „erheblichen Zeitersparnis“ und könnten ihre Prozesse effizienter gestalten.

Mehr zum Thema

WEITERE Bildergalerien
EMPFOHLENE Bildergalerien
NEU IN DER MEDIATHEK
nach oben