Die folgenden Zahlen des Datenbanketreibers BarclayHedge zeigt das enorme Wachstum der internationalen Hedge-Fonds an.

Die folgenden Zahlen des Datenbanketreibers BarclayHedge zeigt das enorme Wachstum der internationalen Hedge-Fonds an.

Alternative Investments

So viel Geld verwalten Hedge-Fonds weltweit

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Hedge-Fonds unterliegen weniger Anlagerestriktionen als klassische Investmentfonds. Die Manager können das Geld der Anleger nicht nur mit so genannten Long-Positionen in Aktien oder Anleihen investieren, sondern auch Leerverkäufe (Short-Positionen) eingehen.

Das Fondsmanagement darf also Wertpapiere auf Termin verkaufen, die es zum Zeitpunkt der Vertragsabschlusses gar nicht besitzt. Außerdem versuchen viele der als hochspekulativ geltenden Fonds über Fremdfinanzierung eine höhere Eigenkapitalrendite zu erwirtschaften.



Da viele Hedge-Fonds unter anderem nach den heftigen Aktienmarktverlusten nach dem Brexit-Votum Ende Juni ihr Versprechen brachen, auch in Crash-Zeiten positive Renditen zu erzielen, verloren aber immer mehr Anleger die Geduld: Im Juli verzeichnen Hedge-Fonds nach Angaben des Informationsdienstes Evestments Nettomittelabflüsse von knapp 25,2 Milliarden US-Dollar.

Die höchsten Abflüsse der Branche seit Februar 2009 bestätigen demnach einen Negativtrend: Im laufenden Jahr summieren sich die Abflüsse auf knapp 56 Milliarden US-Dollar. 2016 könnte das erst dritte Jahr in der Geschichte der Hedgefonds werden, in dem Anleger mehr Geld abziehen als neu anlegen, zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung Evestments-Chefanalyst Peter Laurelli.

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