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Altersvorsorge: Der ultimative Guide (2024)
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Sparen und Investieren Altersvorsorge: Der ultimative Guide (2024)

Altersvorsorge-Guide
Sparen leicht gemacht: In unserem Altersvorsorge-Guide erfährst du, wie du Schritt für Schritt für die Zukunft vorsorgen kannst.
© Canva / Montage: Jessica Hunold

Das ist unser ausführlicher Guide rund um alles, was du über Altersvorsorge im Jahr 2024 wissen musst. Wenn du wissen willst,

  • warum die Rente nicht sicher ist
  • was du über Altersvorsorge wissen musst
  • welche Möglichkeiten es zur Altersvorsorge gibt
  • warum ETFs und aktiv gemanagte Fonds eine wichtige Säule der Altersvorsorge sind
  • wie dein Geld mit Dividenden langfristig für dich arbeitet
  • welche Chancen und Risiken es bei der Altersvorsorge gibt

dann ist dieser Guide genau das Richtige für dich.

Los geht’s.

Kapitel 1: Darum ist die Rente nicht sicher

„Zum Mitschreiben: Die Rente ist sicher.“

Kennst du diesen Satz noch? Norbert Blüm, einst Minister unter Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl, sagte ihn 1997 im Bundestag. Schon damals fragten sich viele, ob die gesetzliche Rente, für die man sein gesamtes Leben hart arbeiten muss, im Alter überhaupt noch zum Leben reichen würde.

Mittlerweile kennen wir die Antwort: Nein, tut sie nicht.

Wer nur gesetzlich vorsorgt, wird im Alter seinen gewohnten Lebensstandard nicht mehr halten können – das ist die schonungslose Analyse der Fondsgesellschaft Union Investment.  Demnach reicht die gesetzliche Rente nur für 47 Prozent des letzten Bruttoeinkommens, nötig wären jedoch mindestens 60 Prozent. Zumindest, wenn du keine Abstriche beim Lebensstandard machen möchtest.

Damit du im Ruhestand nicht finanziell kürzertreten musst, solltest du dich nicht nur auf die gesetzliche Rente verlassen, sondern zusätzlich eine private Altersvorsorge aufbauen. Und das ist gar nicht so kompliziert, wie du womöglich denkst. Alles, was du brauchst, um entspannt in den Ruhestand gehen zu können, sind Geduld, Durchhaltevermögen und natürlich: ein Plan.

 

Um zu verstehen, warum du unbedingt privat vorsorgen solltest, musst du zunächst wissen, wie das derzeitige Rentensystem funktioniert. Die gesetzliche Rente in Deutschland ist nach dem sogenannten Umlageverfahren organisiert. Das eingezahlte Geld wandert dabei nicht in einen Kapitalstock, von dem du im Alter lebst. Stattdessen finanzieren deine Einzahlungen die Bezüge der aktuellen Rentner:innen. Deine eigenen Bezüge in der Zukunft müssen also von der nachfolgenden Generation geschultert werden. Das funktioniert, so lange mehr Menschen einzahlen als Geld entnehmen.

Das ist jedoch nicht mehr der Fall.

Das zeigt eine mittelfristige Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes. Der Untersuchung zufolge wird die Zahl der Personen im Alter ab 67 Jahren bis 2035 im Vergleich zu 2020 um 22 Prozent auf voraussichtlich 20 Millionen steigen. Gleichzeitig schrumpft die Arbeitsbevölkerung im Alter von 20 bis 66 Jahren trotz moderater Zuwanderung um 11 Prozent auf dann nur noch 46 Millionen. Die Zahl der Einzahlenden wird also immer kleiner, während die der Rentner:innen weiter kräftig steigt.

Um die Einzahlungslücken zu stopfen, lässt der Bundeshaushalt Steuergelder direkt in die Rentenkasse fließen. Derzeit sind das mehr als 90 Milliarden Euro pro Jahr. Und dabei wird es nicht bleiben. Bis 2030 rechnet man mit einem schrittweisen Anstieg auf rund 135 Milliarden Euro. Pro Jahr, wohlgemerkt.

Staatliches Rentensystem unter Druck
Staatliches Rentensystem unter Druck: Die Zahl der Beitragszahler in Deutschland nimmt im Verhältnis immer weiter ab. © Statistisches Bundesamt / eigene Darstellung

Ein Blick auf die Grafik zeigt: Das aktuelle System wird auf Dauer nicht funktionieren. Das Resultat ist ein Zustand, den Fachleute Versorgungslücke nennen. Gemeint ist die Differenz zwischen dem letzten Nettogehalt und der ausgezahlten Rente.

Die kann locker etliche hundert Euro betragen.

Wie hoch deine persönliche Rentenlücke ausfällt, kannst du dir in wenigen Minuten im Internet selbst ausrechnen: Kreditinstitute oder der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) bieten einen entsprechenden Rechner an.

Kapitel 2: Wie Inflation die Altersvorsorge bremst

Nicht nur das ungünstige Verhältnis von Rentenbezieher:innen und Beitragszahler:innen schmälert die zukünftigen Renten. Auch die Inflation wirkt sich negativ auf die Vermögensbildung aus.

Inflation spürst du jeden Tag unmittelbar in deinem Geldbeutel. Der leckere Kaffee beim Café um die Ecke wird regelmäßig teurer, Benzin, Lebensmittel, Konzert-Tickets und Restaurantbesuche ebenso. Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – stieg 2022 kräftig und liegt auch 2024 noch über dem angestrebten 2-Prozent-Ziel.

Die Verteuerung spiegelt sich nicht nur an der Kasse im Supermarkt wider, sondern hat auch Einfluss auf deine Vermögensbildung und Altersvorsorge. Denn: Wenn die Inflation höher ist als die Verzinsung, verliert das Vermögen an Kaufkraft.

Geld, dass du heute auf dem Sparbuch ansparst, wird in ein paar Jahren also nicht etwa mehr, sondern – ganz im Gegenteil – deutlich weniger wert sein als heute.

Wie viel weniger, fragst du dich jetzt bestimmt.

Eine Antwort gibt die folgende Berechnung des digitalen Vermögensverwalters growney aus dem Jahr 2021.

 

Beispielrechnung für Inflation

Wenn du heute 250.000 Euro als private Altersvorsorge ansparst, so kannst du mit monatlich ungefähr 784 Euro rechnen, sofern das Geld am Kapitalmarkt angelegt wird und der Gewinn aus diesem Kapital monatlich ausgezahlt wird. Für diese Berechnung ist die bis 2022 gültige Kapitalertragssteuer von 26,375 Prozent sowie der Freibetrag von 801 Euro pro Person und Jahr (inzwischen sind es 1.000 Euro) bereits berücksichtigt. Zur Vereinfachung wurde eine jährliche Rendite mit durchschnittlich 5 Prozent angesetzt. Dieses System hat den Vorteil, dass der Kapitalstock – also die 250.000 Euro – unangetastet bleibt und ausschließlich Gewinne ausgezahlt werden.

Allerdings vergessen viele Menschen den Kaufkraftverlust durch die Inflation. Bei 2,5 Prozent durchschnittlicher Preissteigerung pro Jahr (aktuell liegt diese sogar über 8 Prozent) summiert sich der Verlust nach 20 Jahren auf 39 Prozent. Nach 25 Jahren sind es sogar mehr als 46 Prozent.

Konkret heißt das: Die monatliche Auszahlung der Gewinne würde bei diesem Beispiel gleichbleibend bei 784 Euro liegen. Der Betrag würde über die Jahre aber konstant an Kaufkraft verlieren – nach 25 Jahren entspräche er nur noch 423 Euro.

Kapitel 3: Die drei Säulen der Altersvorsorge

Auf die gesetzliche Rente allein sollten wir also nicht bauen. Angesichts der größer werdenden Versorgungslücke hat in Deutschland deshalb zuletzt auch die Debatte um einen staatlichen Aktienfonds als Teil der Altersvorsorge Fahrt aufgenommen.

Mithilfe einer „Stiftung Generationenkapital“ will die Bundesregierung den Anstieg der Rentenbeiträge ab dem Jahr 2026 bremsen. Dazu soll Geld renditeorientiert und global diversifiziert am Kapitalmarkt angelegt werden. Neben den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung und den jährlichen Bundeszuschüssen soll das Generationenkapital (Aktienrente) als drittes Standbein so die steigenden Rentenausgaben mittragen. Finanziert wird der Aufbau des Kapitalstocks zunächst durch Schulden. 2024 sollen dem Generationenkapital zunächst 12 Milliarden Euro in Form von Darlehen zugeführt und am Kapitalmarkt angelegt werden – in den kommenden Jahren jährlich drei Prozent mehr. Die Rentenbeiträge der Versicherten fließen nicht in das Generationkapital ein.

Beispiele dafür, wie ein solcher Fonds langfristig funktionieren kann, findet man in Schweden und Norwegen, wo der Staatsfonds auf eine jährliche Rendite von 6,6 Prozent kommt und damit zur Finanzierung der umfangreichen Sozialleistungen beiträgt.

Da es in Deutschland noch dauert, bis der staatliche Aktienfonds zu einer echten Unterstützung wird, solltest du auch die anderen Säulen der Altersvorsorge im Blick behalten.

Das Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge setzt sich zusammen aus der

  • gesetzlichen Altersvorsorge,
  • der betrieblichen Altersvorsorge
  • und der privaten Altersvorsorge.

Die Vor- und Nachteile der gesetzlichen Rentenversicherung haben wir bereits erläutert.

Auch bei der zweiten Säule – der betrieblichen Altersvorsorge – gibt es einige Schwachstellen. So fand das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte in einer Studie heraus, dass 2020 gerade einmal 41 Prozent der befragten sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer:innen in Deutschland über die Möglichkeit verfügten, über ihre:n Arbeitgeber:innen von einer betrieblichen Altersversorgung zu profitieren.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die dritte Säule, die private Altersvorsorge, immer mehr an Bedeutung. Denn hier kannst du aus einer Vielzahl an Möglichkeiten wählen, um im Alter bestmöglich abgesichert zu sein.

Wir stellen dir die wichtigsten Optionen vor.

Bausteine der privaten Altersvorsorge

Die private Altersvorsorge kann sehr kompliziert sein. Deshalb zeigen wir dir nun, mit welchen Möglichkeiten du deine Rentenlücke schließen kannst. Zu den wichtigsten Bausteinen zählen:

Werfen wir nun einen Blick auf die Details.

Kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen

Die sogenannten kapitalbildenden Lebens- und Rentenversicherungen sind die Klassiker im Bereich der privaten Altersvorsorge. Allerdings lohnen sie sich bei Neuabschlüssen kaum noch. Seit dem Jahr 2000 sinkt der Garantiezins, mit dem das angesparte Kapital mindestens verzinst werden muss, bei neu abgeschlossenen Policen kontinuierlich. 2022 geht’s nochmal nach unten: Von 0,9 Prozent auf 0,25 Prozent. Zum Vergleich: 1999 lag der Garantiezins noch bei 4 Prozent.

Deshalb gilt: Lass eher die Finger davon. Alte Verträge sollte man aber nicht überstürzt kündigen.

Riester-Rente

Den Begriff Riester-Rente hast du bestimmt schon einmal gehört. Dabei verbirgt sich unter dem Oberbegriff ein Sammelsurium unterschiedlicher, staatlich geförderter Altersvorsorge-Produkte. Die wohl bekanntesten Formen des „Riesterns” sind klassische Riester-Rentenversicherungen, Riester-Bausparverträge, also eine Immobilienfinanzierung mit staatlicher Förderung, und Riester-Fondssparpläne.

Aber was genau kann man sich darunter vorstellen?

  1. Riester-Rentenversicherungen:
    Die nach dem früheren Bundesarbeitsminister Walter Riester benannte Rente wurde im Jahr 20002 eingeführt. „Riestern” kann nur, wer zu einem gesetzlich festgelegten, fixen Personenkreis zählt. Gefördert wird während der sogenannten Ansparphase durch direkte Zulagen vom Staat. In der späteren Rentenphase wird dann das Kapital bis zum Tod des Rentennehmers ausgezahlt. Auf die Rente muss Einkommensteuer gezahlt werden. Obwohl sie aufgrund zahlreicher gesetzlicher Regelungen seit jeher weitläufig als schwer verständlich gilt, war sie in der Vergangenheit einigen Sparer:innen ein ertragreicher Baustein, um privat für das Alter vorzusorgen. Heute trifft das nur noch bedingt zu.
  2. Riester-Bausparverträge (auch „Wohn-Riester” genannt):
    Auch für jene, die die Finanzierung eines Eigenheims planen, besteht die Möglichkeit, zu riestern. Dafür sind spezielle Riester-Bausparverträge entwickelt worden. Hierbei erhalten die Sparer:innen keine Rente, denn das Geld wird – wie der Name schon sagt – dazu verwendet, um eine Immobilie zu finanzieren. Vor allem wenn dir Planungssicherheit wichtig ist, bietet sich diese Art der Altersvorsorge an, da die entstehenden Zinsen während der gesamten Laufzeit feststehen. Da die verschiedenen Bausparkassen unterschiedliche Konditionen anbieten, empfehlen wir dir: Nehme dir die Zeit und vergleichen!
  3. Riester-Fondssparpläne:
    Der sogenannte Riester-Fondssparplan ist eine weitere Variante der staatlich zugelassenen Anlagemöglichkeiten. Sie eignet sich vor allem für Sparer:innen, die von guten Rendite-Chancen profitieren und gleichzeitig die Riester-Vorteile erhalten möchten. Denn im Gegensatz zu ungeförderten Fonds ist bei dieser Variante die Summe der gesparten Beiträge zum Ende der Laufzeit garantiert. Angeboten werden sie von Investmentfondsgesellschaften, die in unterschiedliche Anlagebereiche wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, den Geldmarkt oder Immobilien investieren.

Insgesamt muss man jedoch festhalten, dass die 2002 eingeführte Riester-Rente deutlich an Strahlkraft verloren hat. Häufigster Kritikpunkt: Während die Anbieter damit viel Geld verdienen, kommt bei den Kund:innen viel zu wenig an. Die meisten Verträge basieren auf sicheren Wertpapieren, die inzwischen niedrige oder gar negative Renditen aufweisen. Zudem können die erwähnten Riester-Fondssparpläne nur eingeschränkt vererbt werden und du kannst dir das Ersparte auch nicht vorzeitig auszahlen lassen, ohne sofort sämtliche Steuervergünstigungen und Zulagen zurückzahlen zu müssen.

Klaus Müller vom Verbraucherzentrale Bundesverband hält das Modell deshalb für einen Flop: „Die Riester-Rente ist nicht reformierbar. Konsequenz muss sein, sie abzuschaffen.“

Basisrente (Rürup-Rente)

Die zweite staatlich geförderte Möglichkeit der privaten Altersvorsorge (neben der Riester-Rente) ist die Basisrente, umgangssprachlich auch als Rürup-Rente bekannt. Sie wurde 2005 in Deutschland eingeführt und funktioniert nach dem Prinzip der Kapitaldeckung. Das bedeutet, dass sich die spätere Rente hier, im Gegensatz zur umlagefinanzierten gesetzlichen Rente, aus deinen Einzahlungen und der Entwicklung des Geldes zusammensetzt. Den Vertrag schließt du direkt bei einer Versicherung ab.  

 

Du solltest jedoch wissen, dass du während der Vertragslaufzeit nicht an das eingezahlte Geld kommst. Das Kapitalwahlrecht entfällt ebenso. Du kannst dir das Geld beim Renteneintritt also nicht auf einen Schlag auszahlen lassen. Dafür kannst du die Beiträge bei der Steuer absetzen, musst die Auszahlungen im Ruhestand jedoch versteuern.

Du fragst dich, ob sich ein Rürup-Vertrag für dich lohnt?

Das hängt von vielen Faktoren ab. Neben der verbleibenden Zeit bis zur Rente sind das auch das Einkommen oder die Art der Berufstätigkeit.

Vor allem langjährige Selbstständige ohne gesetzliche Altersabsicherung und Freiberufler:innen sollten sich genauer mit der Basisrente auseinandersetzen. Denn ein Rürup-Vertrag bietet ihnen die Option auf eine steuerlich geförderte Altersvorsorge

Wenn du zu den gutverdienenden Angestellten zählst, also ein hohes monatliches Einkommen hast, kann sich ein Rürup-Vertrag aufgrund des Steuervorteils ebenfalls lohnen. Denn je mehr du verdienst und in den Vertrag einzahlst, desto größer ist die Steuererstattung.

Für junge Selbständige mit geringem Einkommen, welche die Beiträge langfristig nicht aufbringen können, lohnt sich ein Vertrag oftmals nicht, da sie kaum oder gar nicht von den Steuervorteilen profitieren.

Selbstgenutzte Immobilie

Träumst du auch von einem eigenen Haus mit Garten und Garage oder einer schönen Altbauwohnung in der Stadt?

Damit bist du nicht allein.

 

Umfragen bestätigen immer wieder, dass die meisten Deutschen am liebsten im Eigenheim leben würden. Das wäre auch eine prima Altersvorsorge. Denn die dadurch eingesparte Miete kannst du auch als eine Art Zusatzrente betrachten, welche deinen monatlichen Kostenbedarf erheblich reduziert.

Zudem ist eine Immobilie als Sachwert wirkungsvoll vor Inflation geschützt. Denn wenn alles teurer wird, ist in der Regel auch deine eigene Immobilie mehr wert.

Allerdings wohnt nur die Hälfte in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus.

Das hat zum einen mit dem leergefegten Immobilienmarkt zu tun. Freie Wohnungen und Häuser in den dicht besiedelten Großstädten zu finden, gleicht einem Lottogewinn. Dementsprechend haben auch die Kaufpreise in den vergangenen Jahren spürbar angezogen. Dem Forschungsinstitut Empirica zufolge lag der Preisanstieg zwischen 2009 und 2017 deutschlandweit bei 61 Prozent. In Berlin und München ging es im selben Zeitraum sogar um rund 140 Prozent nach oben.

Trotz des Preisanstiegs kann eine eigene Immobilie nach wie vor eine gute Ergänzung für die Altersvorsorge sein. 

 

Kapitel 4: Wertpapiere, Fonds und ETFs zur Altersvorsorge

Deine Eltern hatten vermutlich noch einen Bausparvertrag, um sicher für das Alter vorzusorgen. Der wurde mittlerweile jedoch von Aktien, Fonds und Anleihen für den langfristigen Vermögensaufbau abgelöst. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deka Bank hervor. Demnach legt jede:r Vierte sein Geld für den Ruhestand am Finanzmarkt an. Und es werden immer mehr. Im vergangenen Jahr lag der Anteil jener, die ihr Geld in Wertpapiere investierten, noch bei 21 Prozent, 2019 waren es lediglich 17 Prozent.

Zu den beliebtesten Produkten für den Einstieg am Kapitalmarkt zählen Exchange Traded Funds, besser bekannt unter der Abkürzung ETF. Vereinfacht gesagt bilden ETFs ein Börsenbarometer ab – beispielsweise den Dax. Die meisten der existierenden ETFs bauen Aktienindizes nach. Es gibt aber beispielsweise auch welche auf Anleiheindizes. Ob ein ETF im Wert steigt oder fällt, hängt von der Entwicklung der jeweiligen Blaupause ab.

Zugegeben: In einen ETF zu investieren ist nicht besonders aufregend.

Aber es ist smart.

Denn du investierst dein Geld nicht in (womöglich volatile) Einzelwerte, sondern streust dein Risiko breit. Für Patrick Hahn, Fondsanalyst in der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt, ist das einer der großen Pluspunkte: „ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, sich an vielen unterschiedlichen Unternehmen zu beteiligen – und dies über Branchen und Grenzen hinweg“, sagt er.

 

Einer der am breitesten aufgestellten ETFs ist der MSCI World, der Aktien von mehr als 1.600 Unternehmen aus entwickelten Ländern weltweit enthält.

Ein weiterer Vorteil von ETFs: Sie sind günstig und bieten eine hohe Flexibilität. Denn durch den Börsenhandel ist der Kauf und Verkauf unkompliziert, Einstiegs- und Ausstiegskurse sind jederzeit transparent.

Die Vorteile von Fonds bei der Altersvorsorge

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ETFs haben aber auch einen spezifischen Nachteil: Da sie die Wertentwicklung eines Aktienindex nachbilden, können sie kaum besser laufen als der gesamte Markt – und in Schwächephasen die Verluste nicht abfedern.

Das ist bei aktiv gemanagten Fonds anders.

Hier versuchen Fondsmanager:innen den Markt beziehungsweise die Benchmark zu übertreffen, indem sie Titel nach einer eigenen Strategie kaufen und verkaufen, um eine besonders hohe Rendite zu erzielen.

Die Chance auf höhere Renditen lassen sich die Vermögensverwalter:innen allerdings auch bezahlen: Nach Angaben des Analysehauses Morningstar fallen für Fonds in Europa im Schnitt jährliche Kosten von 1,3 Prozent des angelegten Kapitals an. Bei ETFs sind es dagegen nur durchschnittlich 0,3 Prozent pro Jahr.

Was die Kosten angeht, haben ETFs gegenüber aktiv gemanagten Fonds also die Nase vorne.

 

Fondsmanager:innen können dafür durch geschickte Auswahl einen Mehrertrag für ihre Anleger:innen erzielen oder in schlechten Marktphasen durch gezielte Anlageentscheidungen Risiken verringern, während ETFs hier an ihre entsprechenden Indizes gebunden sind.

Passende ETFs oder aktiv gemanagte Fonds für deine Präferenzen findest du in der Fonds-Suche auf unserer Website. Dort kannst du dir auch gleich ein Musterdepot mit deinen Fondsfavoriten erstellen!

Sparplan: So investierst du in ETFs und Fonds

Wie heißt es so schön: Geduld ist eine Tugend. Das gilt vor allem an der Börse. Um ein Portfolio für die langfristige Geldanlage aufzubauen, eignen sich ETFs und Fonds hervorragend. Denn: Wer Zeit hat, kann abwarten und kurzfristige Schwankungen an den Märkten einfach aussitzen.

Und: Wie bei aktiv gemanagten Fonds gibt es auch bei den ETFs zahlreiche Themenfelder, in die man investieren kann. Du kannst dir dein Portfolio also genau nach deinen eigenen Wünschen zusammenstellen und dein Geld langfristig für dich arbeiten lassen.

ETFs
ETFs: Diese verschiedenen Arten kannst du für deine Altersvorsorge nutzen. © Eigene Darstellung

Wenn du gerade keine großen Geldbeträge auf der hohen Kante hast, kannst du über einen Sparplan in ETFs oder aktiv gemanagte Fonds investieren. Viele Banken und Sparkassen, aber auch Online-Broker bieten den Einstieg bereits ab einer monatlichen Mindestrate von 25 Euro an. Sogar Sparpläne mit vierteljährlichen Einzahlungen sind möglich.

Zudem kannst du einen Sparplan jederzeit starten, stoppen oder anpassen. Auf diese Weise bleibst du flexibel, falls deine Lebensplanung sich kurzfristig ändert. Wenn etwa mehr Geld durch eine Bonuszahlung hereinkommt oder das Geld mal wegen der fälligen Mietkaution knapp ist.

Kapitel 5: Cost-Average-Effekt und Zinseszins – das musst du wissen

Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit sind jedoch nicht die einzigen Vorteile von Sparplänen. Mit ihrer Hilfe kannst du auch von mathematischen Effekten profitieren, die dafür sorgen, dass dein Geld sich fast von allein vermehrt.

Aber wie soll das gehen?

Ganz einfach: Mit dem Cost-Average-Effekt und dem Zinseszinseffekt wächst dein Vermögen quasi im Schlaf.

Der Cost-Average-Effekt

Zurücklehnen und dem Geld beim Vermehren zuschauen – ist das nicht eine schöne Vorstellung?

Das Beste daran: Sie ist gar nicht so abwegig. Jedenfalls wenn du mit eiserner Disziplin deine finanziellen Ziele verfolgst. Alles, was du dafür tun musst, ist im Rahmen deines Sparplans regelmäßig Aktien oder andere Wertpapiere zu kaufen. Denn auf diese Weise arbeitet der sogenannte Cost-Average-Effekt für dich.

 

Du hast diesen Begriff noch nie gehört?

Mit Hilfe des Durchschnittskosteneffekts – in der Finanzwelt meist als Cost-Average-Effekt bezeichnet – kannst du die Rendite deiner regelmäßigen Einzahlungen in einen Sparplan erhöhen. Denn aufgrund des festen monatlichen Betrags werden bei fallenden Kursen mehr und bei steigenden Kursen weniger Anteile gekauft, sodass der Durchschnittspreis der erworbenen Titel langfristig sinken sollte. In der Regel ein großer Vorteil gegenüber Sparer:innen, die alle Anteile gleichzeitig kaufen.

Du musst lediglich eine Regel beim Durchschnittskosteneffekt beachten: Der Investitionsplan sollte so stetig wie möglich eingehalten werden.

Der Zinseszinseffekt

Der Zinseszins (englisch compound interest) ist ein weiterer Hebel, um langfristig Vermögen aufzubauen. Vereinfacht gesagt sind das Zinsen, die du auf deine Zinsen erhältst, sofern die Beträge umgehend reinvestiert werden.

Erläutern wir das Prinzip anhand eines konkreten Beispiels. Dein Startkapital beträgt 5.000 Euro, die jährliche Rendite liegt bei 6,0 Prozent pro Jahr:

Jahr

Startkapital

Zinsen

Gesamtsumme

1

5.000

300

5.300

2

5.300

318

5.618

3

5.618

337

5.955

4

5.955

357

6.312

5

6.312

378

6.690

 

Zum Vergleich die Beispielrechnung ohne Zinseszinseffekt:

Jahr

Startkapital

Zinsen

Gesamtsumme

1

5.000

300

5.300

2

5.300

300

5.600

3

5.600

300

5.900

4

5.900

300

6.200

5

6.200

300

6.500

 

Du siehst: Nach nur fünf Jahren bringt der Zinseszinseffekt allein zusätzliche 190 Euro ein. Der Effekt ist umso stärker, je länger das Geld angelegt ist.

Lohnt sich Altersvorsorge mit kleinen Beträgen?

Nun stell dir vor, du legst dein Geld nicht nur für fünf Jahre an, sondern für 15, 20 oder sogar 30 Jahre. Dann können dank Cost-Average-Effekt und Zinseszins selbst kleine Summen zu stattlichen Beträgen anwachsen.

Was heißt das konkret?

Indexfonds, die die Wertentwicklung des Weltaktienindex MSCI World abbilden, haben in den vergangenen 44 Jahren auf Eurobasis im Schnitt 7,4 Prozent Rendite abgeworfen – jährlich wohlgemerkt. Wenn man davon ausgeht, dass dieser Durchschnitt auch in Zukunft erreicht wird und du als junger Mensch monatlich 50 Euro investierst – über 30 Jahre hinweg also insgesamt 18.000 Euro einzahlt – kannst du dich im Ruhestand über fast 59.000 Euro freuen.

>> Wie viel mit einem Sparplan auf deinen Lieblingsfonds oder -ETFs über mehrere Jahre möglich wäre, kannst du ganz einfach mit unserem Sparplan-Rechner rausfinden! 

 

Berechnungen des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) machen die Vorteile eines Sparplans noch deutlicher: Wer heute in Rente geht und in den vergangenen 35 Jahren jeden Monat 100 Euro – also insgesamt 42.000 Euro – in einen Investmentfonds investiert hätte, könnte demnach auf ein Vermögen zwischen 164.000 und 248.000 Euro kommen – je nachdem, in welchen Fonds investiert wurde.

Eine beeindruckende Wertsteigerung, oder?

Allerdings sollte man bei Geldanlageprodukten unbedingt die Kosten im Blick behalten. Das gilt nicht nur für aktiv gemanagte Fonds, sondern auch für ETF-Sparpläne. Gerade bei kleinen Sparraten – einige Anbieter werben mit monatlichen Raten von 25 Euro – fressen die Kosten überproportional die Rendite auf. In diesen Fällen kann es sich für dich lohnen, nur alle zwei Monate oder gar quartalsweise zu sparen und stattdessen die Rate zu erhöhen.

Das richtige Depot für die Altersvorsorge

Damit du dein Geld in Fonds oder Aktien investieren kannst, benötigst du ein Depot. Das kannst du schnell und unkompliziert bei Banken oder anderen Finanzdienstleistern wie Online-Brokern eröffnen.

 

Welcher Depotanbieter zu dir passt, hängt auch von deiner Anlagestrategie ab. Zu den Faktoren, auf die du achten solltest, gehören

  • Service und Beratung
  • Kostentansparenz
  • die angebotene Auswahl an Fonds, ETFs und Sparplänen

Um dir die Auswahl zu erleichtern und noch einmal exemplarisch zu zeigen, auf welche Punkte du achten solltest, haben wir für dich drei beliebte Direktbanken und Online-Brokern verglichen. Die Anbieter unterscheiden sich dabei in ihren Leistungen. Während der eine gebührenfreie Sparpläne anbietet – meist auf ETF-Basis –, hat der andere die größere Auswahl.

Da du angesichts der umfangreichen Produktpalette schnell den Überblick verlieren kannst, haben wir zusätzlich die ETF- und Fonds-Sparplan-Angebote von zehn Anbietern für dich unter die Lupe genommen.

Kapitel 6: Chancen und Risiken fondsgebundener Rentenversicherungen

Du hast keine Lust oder Zeit dich mit der Suche nach dem perfekten Fonds, ETF und Depot zu beschäftigen? Dann gibt es noch eine weitere Option für dich:

Fondsgebundene Rentenversicherungen.

Dabei handelt es sich um einen Fondssparplan im Mantel einer Rentenversicherung. Hierbei kaufst du im Rahmen von monatlichen Beiträgen Anteile an Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds. Die Höhe der späteren Rente bestimmt sich aus der Entwicklung dieser Anlagen. Da die Wertentwicklung der Fonds nicht absehbar ist, garantieren die Versicherungen bei fondsgebundenen Policen in der Regel keine Rentenhöhe.

 

Aber auch hier gilt: Da die Rendite der Ren­ten­ver­si­che­rung von den Fonds abhängt, in die das Geld fließt, ist die Auswahl des Anbieters entscheidend. Auch hier kommst du also nicht darum, dich intensiv mit den entsprechenden Fonds zu beschäftigen.

Hinzu kommt, dass beim Abschluss von fondsgebundenen Rentenversicherungen meist hohe Kosten anfallen, die in den ersten Jahren mit den Beiträgen abbezahlt werden. Aus diesem Grund fließt anfangs nur ein Teil der Beiträge in die Fonds und wird tatsächlich angespart. Zusätzlich gibt es während der gesamten Vertragslaufzeit Managementkosten für die Fonds und Verwaltungskosten der Versicherung.

 

Laut dem Analysehaus Assekurata verringern die Kosten die Rendite pro Jahr um durchschnittlich 0,8 Prozent. Netto-Tarife, die ETFs im Angebot haben, können günstiger sein.

Gut zu wissen: Fondsgebundene Rentenversicherungen bieten Steuervorteile. So musst du während der gesamten Ansparphase keine Steuern zahlen. Dein Freistellungsauftrag für Kapitalerträge sowie dein Sparerpauschbetrag werden davon ebenfalls nicht belastet. Und sobald du in den Ruhestand gehst, versteuerst du lediglich einen geringen Anteil deinen Rentenzahlungen – den sogenannten Ertragsanteil – mit deinem individuellen Steuersatz. Bei einer Kapitalauszahlung wiederum besteuerst du nur die Hälfte deiner Erträge.

Kapitel 7: Warum private Altersvorsorge für Frauen besonders wichtig ist

Das Renteneintrittsalter liegt für alle, die 1964 oder später geboren sind, bei 67 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt stehen viele Frauen finanziell schlechter da als Männer. Dafür gibt es mehrere Gründe: Viele Frauen arbeiten etwa in Teilzeit oder setzen gar mehrere Jahre vom Beruf aus, um Job und Familie unter einen Hut zu bekommen. Das wirkt sich negativ auf das verfügbare Einkommen und auf die Rentenansprüche im Alter aus.

Einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes zufolge verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt 18 Prozent weniger als Männer – bei der gesetzlichen Rente ist die Differenz sogar noch größer. Aktuell erhalten Frauen in Deutschland 37 Prozent weniger Rente als Männer.

 

Aufgrund einer höheren Lebenserwartung ist das Thema Altersvorsorge für Frauen deshalb besonders entscheidend, um der Altersarmut zu entgehen. Für den Einstieg erweist es sich dabei als nützlich, sich seine eigene finanzielle Situation vor Augen zu führen und einen gezielten Anlageplan aufzustellen.

Ein häufiger Irrtum bei der Geldanlage ist, zu glauben, der Anlagehorizont sei nicht mehr lang genug für ein Kapitalmarktinvestment. „Viele Frauen meinen, sie seien zu alt, um mit Wertpapieranlagen zu beginnen“, sagt Pia Bradtmöller, Leiterin Marketing & PR für Deutschland und Österreich bei J.P. Morgan Asset Management. Es gibt allerdings kein „falsches Alter“, um mit dem Anlegen anzufangen.

 

„Da die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau heute 80 Jahre alt wird, bei 76 Prozent liegt, haben selbst Frauen an der Schwelle zum Rentenalter noch einen langfristigen Anlagehorizont von deutlich mehr als zehn Jahren.“ Sich mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen oder einfach erst mal mit kleinen Beträgen zu starten, kann sich für Frau also in jedem Fall auszahlen.

Checkliste – 10 Tipps für die Altersvorsorge

1. Zeit ist Geld: Je früher du mit dem Sparen fürs Alter startest, desto länger arbeitet der Zinseszinseffekt für dich.

2. Kleinvieh macht auch Mist – und kann langfristig für nennenswerte Gewinne sorgen.

3. Übernimm Verantwortung! Je besser du dich informierst, desto besser kannst du vorsorgen.

4. Anlagehorizont, Nachhaltigkeitskriterien, Sparziel: Überlege dir genau, wo du mit deiner Anlagestrategie hinwillst.

5. Die Angebote und Gebühren von Fonds, Depots und Sparplänen können sich stark unterscheiden. Nimm dir Zeit für die Auswahl und überlege sorgfältig, welches Produkt zu deiner Strategie passt.

6. ETFs eignen sich als günstiger und flexibler Baustein gut für den Einstieg am Kapitalmarkt.

7. Erschlagen von der schier unendlichen Auswahl? Passende ETFs oder aktiv gemanagte Fonds für deine Präferenzen findest du in der Fonds-Suche auf unserer Website. Dort kannst du dir auch gleich ein Musterdepot mit deinen Fondsfavoriten erstellen!

8. Rentenversicherungen ersparen dir nicht das Nachdenken.

9. Verantwortung für die eigenen Finanzen zu übernehmen ist für Frauen besonders wichtig.

10. Es ist nie zu spät. Also worauf wartest du noch – los geht’s!

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