Altersvorsorge

Fidelity dreht die Uhr weiter

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Fidelity erweitert die Palette von Lebenszyklusfonds. Mit dem Fidelity Target Fund 2045 (ISIN: LU1025014389) und dem Fidelity Target Fund 2050 (ISIN: LU1025014629) bleibt die Fondsgesellschaft ihrem Fünf-Jahres-Zyklus treu. Seit 2006 entstanden so sechs von dieser Art.

Solche Lebenszyklusfonds – also Fonds mit einem bestimmten Zieldatum dienen der betrieblichen Altersvorsorge. Sie sollen die Inflation durch Rendite ausgleichen und so sicherstellen, dass Anleger ihr Vorsorgevermögen zum Zieldatum – bei Rentenbeginn – erhalten.

Dabei richtet sich die Wahl des Fonds nach dem Lebensalter des Anlegers. Die Anlagedauer ergibt sich aus der Zeit bis zum Rentenbeginn. Je länger die Rente noch weg ist, desto länger geht der Fonds in Aktien. Etwa 20 Jahre vor dem Zieldatum mischt der Fondsmanager allmählich andere Anlagen bei. Als erstes packt er mehr Anleihen ins Portfolio, um das Gesamtrisiko zu senken. Kurz vor Schluss geht er dann in Geldmarktpositionen, um alles abzusichern. Dabei versucht er, auf den Markt zu reagieren.

Kommt das Zieldatum näher, sinken bei beiden Fonds die Kosten. Die Managementgebühr liegt für Anteilsklasse A zunächst bei 1,50 Prozent pro Jahr. Gegen Ende der Laufzeit sinkt sie schrittweise bis auf 0,85 Prozent jährlich. Für die P-Anteilsklasse liegt die Managementgebühr anfangs bei 0,8 Prozent pro Jahr und verringert sich über die Laufzeit auf schließlich 0,4 Prozent jährlich – wenn das Management mit dem Fonds kurz vor Laufzeitende komplett in Geldmarktmittel geht.

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