Quelle: Pixelio

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Altersvorsorge: Mehr als 13 Millionen Riester-Verträge

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Allein im letzten Quartal 2009 entschlossen sich 362.000 Menschen neu für diese Form der zusätzlichen Altersvorsorge. Im Gesamtjahr 2009 stieg die Zahl der Policen damit um gut 1,1 Millionen auf nun 13.253.000.

Auch die noch junge Eigenheimrente war im vierten Quartal 2009 gefragt. Mit 78.000 Neuzugängen im Zeitraum Oktober bis Dezember setzt sich der rapide Zuwachs auf nun insgesamt knapp 200.000 Wohn-Riester-Sparer fort. Auch bei finanziellen Engpässen lohnt sich eine Vertragskündigung meist nicht

Auch wer in einer finanziellen Zwangslage ist, sollte seinen Riester-Vertrag nicht kündigen, empfehlen Experten. Denn zum einen gehen nach einer Kündigung die staatlichen Zulagen und die Steuervorteile verloren, die der Riester-Sparer bisher erhalten hat. Der Staat holt sich dann also die gewährte Förderung zurück.

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Zudem sind die Riester-Ersparnisse nach der Kündigung nicht mehr "Hartz-IV-sicher". Das Geld, das dem Sparer nach der Kündigung des Vertrags ausgezahlt wird, zählt dann zu seinem anrechenbaren Vermögen. Besteht der Vertrag weiter fort, darf der Staat hingegen nicht auf das angesparte Riester-Vermögen zugreifen und den Sparer auch nicht verpflichten, das selbst zu tun. Dasselbe gilt auch im Falle einer Privatinsolvenz.

Daher empfehlen Experten, bei finanziellen Engpässen den Vertrag ruhen zu lassen oder die Beiträge anzupassen.

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