Altersvorsorge

Vorsorger sind zuversichtlich, Berufstätige sorgen sich

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Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Deutschen sorgt sich um ihre Altersvorsorge. Das hat das Vermögensbarometers 2014 des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) herausgefunden. Demnach sind es vor allem Menschen im Berufsleben, die sich besonders um ihre finanzielle Situation im Alter Sorgen machen: Sechs von zehn der 30- bis 60-Jährigen.

Dabei sind Frauen (53 Prozent) besorgter als Männer (45 Prozent). Warum? Oft verdienen sie weniger als Männer und wegen der Kinder nehmen sie sich häufiger eine berufliche Auszeit.

Der Glaube an die Vorsorge

Doch wer vorsorgt, tut das zuversichtlich. Sieben von zehn aktiven Vorsorgern glauben, durch das Sparen die angestrebten Finanzziele zu erreichen. Nur 21 Prozent sind sich diesbezüglich nicht sicher. Immerhin 10 Prozent befürchten, das wahrscheinlich nicht oder auf keinen Fall zu erreichen.

Auch hier sind Männer (73 Prozent) generell optimistischer als Frauen (64 Prozent), genauso wie Ostdeutsche zuversichtlicher sind als Westdeutsche. Und: Kinderlosen fällt es leichter, zu sparen, als Familien oder Alleinerziehenden.

Erfreulich: Immer mehr Deutsche beschäftigen sich mit dem Thema Altersvorsorge. 68 Prozent (2013: 60 Prozent) der Bevölkerung haben bereits Maßnahmen für die private Altersvorsorge in die Wege geleitet oder planen es. Für das Vermögensbarometer befragte das Wirtschafts- und Meinungsforschungsinstitut Icon im Juni und Juli 2014 insgesamt 2.000 Verbraucher ab 14 Jahren.

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