Thomas Wukonigg und Elmar Baur im Interview Investments in Familienunternehmen: „Bei Uneinigkeit hilft oftmals nur der Exit“

Elmar Baur (links) und Thomas Wukonigg von Amandea: Beide sind Fans von Investments in Familienunternehmen, doch es gilt einiges zu beachten
Elmar Baur (links) und Thomas Wukonigg von Amandea: Beide sind Fans von Investments in Familienunternehmen, doch es gilt einiges zu beachten | Foto: Christoph Fröhlich / DAS INVESTMENT

Familienunternehmen im Small- und Mid-Cap-Segment bergen große Chancen. Investoren müssen dabei jedoch mögliche Konflikte sowie fehlende Kapitalmarkt- und Innovationsbereitschaft im Blick haben. Geduld und aktives Eingreifen sind oftmals der Schlüssel, um brachliegendes Potenzial zu aktivieren. Thomas Wukonigg und Elmar Baur von Amandea setzen auf einen Mix aus Turnaround-Kandidaten und traditionellen Qualitätsaktien.

DAS INVESTMENT:Herr Wukonigg, Herr Baur, Sie sind beide Fans von Familienunternehmen als Investitionsobjekte. Was macht für Sie den Reiz aus?

Thomas Wukonigg:Familienunternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass die Familie einen substanziellen Anteil am Unternehmen hält, oft 30 bis 70 Prozent der Anteile. Damit ist viel eigenes Geld investiert, was ein hohes Commitment bedeutet. Auch die Geschäftsmodelle sind tendenziell solider und konservativer angelegt. Entscheidungen fallen schneller und flexibler, zudem zeigt sich auch in Krisen häufig eine große Bereitschaft, eigenes Geld in die Hand zu nehmen, um das Unternehmen zu stützen.

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