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Unicenter in Köln: Nur dort und in Frankfurt ergab die Auswertung von Immowelt, dass Wohnungen von Maklern teurer sind als Immobilien privater Verkäufer. | © Imago Images / Future Image Foto: Imago Images / Future Image

Analyse

Makler bieten Wohnungen billiger an als Privatverkäufer

Von Maklern angebotene Bestandswohnungen zwischen 40 und 120 Quadratmetern sind in Berlin, Bremen, Dortmund, Essen, Hamburg, Leipzig, Nürnberg, München und Stuttgart günstiger als von Privatpersonen inserierte Wohnungen. Das geht aus einer Analyse eigener Inhalte des Online-Portals Immowelt hervor. 

In Berlin sind Wohnungen von Maklern im Schnitt 13 Prozent günstiger als Wohnungen privater Anbieter, teilt Immowelt mit. So koste eine Wohnung von privater Inserenten dort im Mittel 4.790 Euro pro Quadratmeter, eine Wohnung gewerblicher Anbieter 4.180 Euro. 

Quelle: Immowelt

In  München seien Makler-Wohnungen einschließlich Provision 4 Prozent günstiger. Am größten sei der Unterschied in Essen, wo Makler im Durchschnitt 32 Prozent weniger verlangten. Nur in Frankfurt und Köln ergab die Auswertung von Immowelt, dass Wohnungen vom Makler inklusive Provision teurer sind als Immobilien privater Verkäufer.

Grund für die Preisdifferenz sei das unterschiedliche Fachwissen von Maklern und Privatpersonen. „Immobilienmakler haben das nötige Know-how und die Erfahrung, den Wert einer Immobilie richtig einzuschätzen. Dadurch werden die Immobilien von Beginn an zu marktgerechten Preisen eingestellt. Private Verkäufer neigen dazu, den Wert ihrer Immobilie zu hoch einzuschätzen“, erklärt Immowelt-Vorstand Cai-Nicolas Ziegler. 

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