Analystentreff mit Loys: Pampe und Pappe

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Das wichtigste Feld blitzt ganz oben links auf und leuchtet wahlweise rot oder grün. Grün bei Mayr-Melnhof, rot bei Nestlé. Das eine heißt unterbewertet, das andere zu teuer. Was eine Frage aufwirft: Warum stürzt sich alle Welt auf den Nahrungs-Multi aus der Schweiz, wenn es sinnvoller erscheint, stattdessen denjenigen zu kaufen, der Nestlés Nesquik und Kellogg‘s Frosties verpackt? Und zudem schuldenfrei ist.

Und noch etwas an diesem Unternehmen dürfte ein Analyst am Schreibtisch glatt übersehen. Auch beim Gang durch die Fabrikhalle bei der Werksbesichtigung fällt es nicht sofort auf. Es sind die Gesichter der Mitarbeiter. Kein Flunsch, keine gequälte Miene, man scherzt. Mayr-Melnhof scheint sich um seine Leute zu kümmern.

Ganz offensichtlich werden hier nicht nur Werte geschaffen, wie Christoph Bruns es anpreist. Sie werden sogar noch gelebt.

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