Aktualisiert am 26.03.2010 - 15:03 UhrLesedauer: 3 Minuten

And the winner is…? Die risikoreichsten Filme 2009

John Cusack im Film 2012<br>Foto: Sony Pictures Home Entertainment
John Cusack im Film 2012
Foto: Sony Pictures Home Entertainment
Und die Auszeichnung geht an Emmerichs Weltuntergangsepos „2012“, das Porträt eines heruntergekommenen Country-Sängers „Crazy Heart“, Tarantinos Zweite-Weltkriegs-Fiktion „Inglorious Basterds“ und das starbesetzte Musical „Nine“.

„Die Leute schauten diese Filme gerne, dabei war ihnen aber nicht bewusst, welche Risiken mit dem Filmdreh verbunden waren“, sagt Filmversicherungsspezialistin Wendy Diaz. „Da gab es Flugzeug- und Bootsunfälle, anstrengende Tanzszenen, explodierende Heißluftballons und simulierte Naturkatastrophen. Solche Szenen tragen wesentlich zum Risiko eines Films bei.“

Im Endzeitdrama „2012“ kämpften Hauptdarsteller John Cusack und die untergehende Welt mit Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüchen, Tornados und Erdbeben. Daneben gab es viele Stunt-Szenen, Explosionen und Unterwasseraufnahmen. „Crazy-Heart“-Darsteller und Oscar-Nominierter Jeff Bridges ging dagegen mit einem Heißluftballon unsanft zu Boden – unter anderem. Beste Voraussetzungen also für Materialschäden und Unfälle. Und damit auch Bedarf für eine entsprechende Versicherung.

Dagegen stand bei „Inglorious Basterds“ neben Stunts, Kampfszenen und Pyrotechnik eher der sichere Transport des Filmmaterials, der Ausrüstung und der Kostüme im Vordergrund. Schließlich drehte Regisseur und Filmautor Quentin Tarantino den Film mit Oscar-Nominiertem Christoph Waltz (Daumen drücken am Sonntag!) in Großbritannien und Deutschland.

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Beim Musical „Nine“, in dem Filmgrößen wie Daniel Day-Lewis, Penélope Cruz, Judy Dench, Nicole Kidman und Sophia Loren mitmachten, ging es ums Tanzen. „In der Vergangenheit hatten wir oft Schadensansprüche in Folge von Tanzszenen. Das muss bei der Risikobewertung für die Schauspieler mit einbezogen werden“, so Expertin Diaz.
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