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Nur ein Jahr im Amt Vorständin verlässt nach Problemen bei IT-Großprojekt die DWS

Rafael Otero links und Angela Maragkopoulou rechts: Nach IT-Problemen bei der DWS gibt es einen Wechsel.
Rafael Otero links und Angela Maragkopoulou rechts: Nach IT-Problemen bei der DWS gibt es einen Wechsel. | Foto: DWS

Nachdem sie in jüngster Zeit mit großen Problemen bei dem IT-Großprojekt Proteus zu kämpfen hatte, gibt die DWS Group nun Veränderungen in ihrer Geschäftsführung bekannt. So trennt sich die Fondgesellschaft Ende des Jahres 2023 in gegenseitigem Einvernehmen von der IT-Vorständin Angela Maragkopoulou. Maragkopoulou hatte am 1. Januar 2023 in dem Unternehmen als Vorständin für das operative Geschäft (Chief Operating Officer) angefangen. Ihr Nachfolger zum 1. Januar 2024 wird Rafael Otero, der von der Deutschen Bank zur DWS kommt. Er wird an Finanzvorstand (Chief Financial Officer) Markus Kobler berichten, der bis auf Weiteres die Verantwortung für das operative Geschäft übernimmt. 

Bei dem umfangreichen Projekt Proteus sollte es für die Fondssparte der Deutschen Bank darum gehen, sich von den IT-Systemen der Muttergesellschaft zu lösen. Doch der IT-Umbau verursachte vor allem Kostenüberschreitungen und Verzögerungen. Die Folge: Im September habe das Projekt neu evaluiert werden müssen, wie “Wirtschaftswoche” und “Fonds Professionell” berichteten.

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Drei-Jahres-Vertrag von Maragkopoulou wird aufgelöst

Die Probleme könnten nun auch für den Abgang Maragkopoulous ausschlaggebend sein – das legt jedenfalls auch der Wortlaut der Pressemitteilung nahe. Zwar habe Maragkopoulous die DWS auf dem Weg zu einer Loslösung von der IT-Umgebung der Deutschen Bank vorangebracht. Gleichzeitig erklärte der Vorstandsvorsitzende Stefan Hoops den Abgang damit, dass für das weitere IT-Transformationsprojekt „tiefgreifende Kenntnisse sowohl der DWS- als auch der Deutsche Bank-Umgebung erforderlich sind“. Die soll Otero von der Muttergesellschaft offenbar mitbringen. Der ursprüngliche Drei-Jahres-Vertrag der ehemaligen Telekom- und Vodafone-Mitarbeiterin Maragkopoulou wird dagegen aufgelöst. 

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