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Benjamin Melman ist Leiter Asset Allocation und Sovereign Debt bei Edmond de Rothschild Asset Management (France)

Benjamin Melman ist Leiter Asset Allocation und Sovereign Debt bei Edmond de Rothschild Asset Management (France)

Anlageexperte Benjamin Melman

„Die Angst vor einer Rezession war übertrieben“

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Die Volatilität der Märkte war im ersten Quartal sehr hoch, wobei es keine echte Veränderung des Wirtschaftsumfelds gab, meint Benjamin Melman, Leiter Asset Allocation und Sovereign Debt bei Edmond de Rothschild Asset Management (France), in seiner jüngsten Analyse.

„Nach dem Absturz der Märkte bis Mitte Februar war eine Erholung der Risikoanlagen zu beobachten. Dies lag unter anderem an den niedrigen Ölpreisen, einer verbesserten Kommunikation der chinesischen Zentralbank sowie einer proaktiven Haltung der Europäischen Zentralbank. Die Weltwirtschaft ist zwar noch weit von einem Aufschwung entfernt, aber die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Ängste einer Rezession übertrieben sind.“

Größte Gewinnerholung in der Eurozone erwartet

„Der Konjunkturzyklus schreitet in den USA und in Europa weiter voran, während sich das Wachstum in den Emerging Markets auf einem verlangsamenden Tempo stabilisiert. Aber auch die Aktienmärkte kehren zu ihren normalen Niveaus zurück“, sagt Melman.

Anlageexperte Melman erwartet die größte Gewinnerholung in der Eurozone, wo niedrige Unternehmensmargen sich künftig normalisieren sollten. Aus diesem Grund bleibt Edmond de Rothschild Asset Management bei europäischen Aktien übergewichtet, auch wenn die politische Unsicherheit um das Brexit-Referendum am 23. Juni 2016 für Volatilität sorgen könnte. Im Gegensatz dazu hat das Fondsmanagement seine Übergewichtung bei japanischen Aktien aufgegeben und bleibt bei „Neutral“.

Auf der Anleiheseite haben die Anlagespezialisten ebenfalls auf die veränderten Marktbedingungen reagiert: „In Europa konnten wir Gewinne durch die Senkung unserer Übergewichtung bei europäischen Hochzinsanleihen erzielen, die wir Ende Januar aufgrund der Marktturbulenzen erhöht haben“. Außerdem wurden Positionen bei erstklassigen Investment-Grade-Anleihen verstärkt. In den USA jedoch ist das Asset-Allocation-Team vorsichtiger, weshalb es zuletzt die Untergewichtung von Staatsanleihen erweiterte.

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