Anlageskandal

Prozess gegen S&K-Gründer beginnt

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Am 24. September beginnt der Prozess vor dem Landgericht Frankfurt gegen Stephan Schäfer und Jonas Kölle. Die beiden Gründer der S&K-Immobiliengruppe sollen ihren Anlegern mindestens 240 Millionen Euro Verlust beschwert haben: Sie hätten mit Schrottimmobilien zu überhöhten Preisen gehandelt, betrügerische Fonds aufgelegt und Ausschüttungen aus immer neuen Anlegergeldern finanziert. Auf diese Weise hätten sie ein Schneeballsystem errichtet. Mit den Geldern sollen die Firmengründer sich einen luxuriösen Lebensstil geleistet haben.

Im Februar 2013 wurden Schäfer und Kölle verhaftet. Seit zweieinhalb Jahren sitzen sie in Untersuchungshaft. Neben den Firmengründern sind auch ein leitender S&K-Angestellter und drei Unternehmer angeklagt. Den Angeklagten wird  gewerbs- und bandenmäßiger Betrug sowie gewerbs- und bandenmäßige Untreue oder Beihilfe zur Last gelegt.

Laut „Wirtschaftswoche“ sind Schäfer und Kölle sich keiner Schuld bewusst. Ein großer Teil der Anlegergelder ist bislang verschwunden.

Auch der Tüv Süd ist zwischenzeitlich in Verdacht geraten, mit zu sorglos ausgestellten Dokumenten die Geschäfte der mutmaßlichen Betrüger unterstützt zu haben.


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