Haus oder Aktie? Quelle: Fotolia

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Anleger-Studie: Wertloses Haus besser als wertlose Aktie

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Eigenheime trösten über finanzielle Einbußen hinweg. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Marktforschungsinstitutes Panelbiz im Auftrag des Immobiliendienstleisters Planethome.

Die Studie fragte 1.176 Personen, wie sie 100.000 Euro investieren würden, wenn die Gefahr bestünde, in den nächsten zwei Jahren 20 Prozent Verlust zu machen. Obwohl der finanzielle Schaden der Gleiche wäre, würden 72 Prozent der Befragten das Geld in Immobilien anlegen. 15 Prozent sind unentschlossen und nur 13 Prozent würden in Aktiendepots investieren.

Robert Anzenberger, Vorstand von Planethome, meint, dass Anleger in Immobilien einen direkten Mehrwert sehen. Denn sie könnten Häuser und Wohnungen selbst bewohnen und so ihre Lebensqualität steigern. Anzenberger: „Solange man die Immobilie nutzt, spürt man den theoretischen Wertverlust nicht.“ So würde eine schöne Wohnung über den Wertverlust hinwegtrösten – sogar wenn es die Wohnung ist, die an Wert verliert.

Außerdem würde Wertverlust bei Immobilien lockerer gesehen, da Eigenheime meist als Altersvorsorge gesehen werden. Ein Verkauf komme nicht infrage und ein kurzfristiger Wertverlust störe weniger.

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