Jeder zweite deutsche Privatanleger könnte sich vorstellen, in fünf Jahren einen Robo Advisor zu nutzen.

Jeder zweite deutsche Privatanleger könnte sich vorstellen, in fünf Jahren einen Robo Advisor zu nutzen.

Anleger-Umfrage

Deutsche gegenüber Online-Vermögensverwaltern aufgeschlossen

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In fünf Jahren könnte jeder Zweite in Deutschland sein Vermögen von einem computergestützten Online-Anbieter verwalten lassen. Das geht aus einer aktuellen Online-Umfrage unter 1.000 Privatanlegern hierzulande hervor. Der im Auftrag der Fondsgesellschaft Schroders durchgeführten Umfrage zufolge schließt lediglich rund ein Viertel der Teilnehmer kategorisch aus, sein Geld einem Robo Advisor anzuvertrauen.

Neben dieser spezifischen Frage für den deutschen Markt ging es in der diesjährigen Global Investor Study der Fondsgesellschaft mit Hauptsitz in London unter anderem auch um die wichtigsten Informationsquellen der Investoren. Bei ihren Anlageentscheidungen vertrauen die deutschen Teilnehmer der internationalen Umfrage mit insgesamt 20.000 Investoren in 28 Ländern weltweit vor allem auf unabhängige Finanz-Webseiten.

Einen unabhängigen Makler oder Mitarbeiter einer Bank ziehen in Deutschland dagegen vergleichsweise wenige Anleger zurate. Das Gleiche gilt für die Internetseiten der Investmentgesellschaften, aber auch der Online-Fondsplattformen. Ungefähr dem weltweiten Durchschnitt entspricht hingegen die Relevanz der Empfehlungen von Freunden beziehungsweise Familienmitgliedern:

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