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Anleger-Umfrage Deutsche wenden sich von Gold ab

Gut fünf Jahre nach dem Aktienmarkteinbruch von 2008/2009 messen Anleger der Anlageklasse Aktien kurz- wie langfristig das höchste Renditepotenzial bei. Das geht aus der Umfrage „Global Investor Sentiment Survey“ (GISS) von Franklin Templeton hervor. Dabei wurden rund 500 Bundesbürger, die mindestens 20.000 Euro für neue Investitionen zur Verfügung haben befragt.

Auf die Frage, welche Anlageklasse in 2014 die höchste Wertentwicklung aufweisen wird, stimmten 38 Prozent der Befragten in Deutschland für Aktien. Für Immobilien, die in der Vorjahres-Umfrage als die mit Abstand aussichtsreichste Anlageklasse galten, sprachen sich hingegen nur 25 Prozent der Umfrageteilnehmer aus.  

Auch Edelmetalle, die im Vorjahr mit 21 Prozent gleichauf mit Aktien lagen, verloren an Anlegergunst. Der Anteil der Befragten, die Gold & Co. für die aussichtsreichste Anlageklasse im Jahr 2014 halten, sank auf 10 Prozent ab.

Ein ähnliches Bild ergibt sich auch bei der Zehn-Jahres-Prognose. Hier führen Aktien mit 32 Prozent, gefolgt von Immobilien (24 Prozent) und Edelmetallen (12 Prozent).

38 Prozent der deutschen Anleger sind der Meinung, dass Aktien aus dem eigenen Heimatmarkt in 2014 am besten rentieren werden. An zweiter und dritter Stelle nach dem heimischen Aktienmarkt wurden asiatische (18 Prozent) und westeuropäische Aktien (17 Prozent) genannt. Für die kommenden zehn Jahre schätzen die Befragten besonders Asien als aussichtsreich ein.

28 Prozent der Deutschen planen in 2014 in Immobilien anzulegen. Doch fast genauso viele, nämlich 25 Prozent der Befragten, gaben an, dass sie in Aktien aus dem eigenen Land investieren werden. Zudem wollen 23 Prozent in Schwellenländeraktien und 21 Prozent in Industrieländeraktien investieren.
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