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Anleihekäufe Fed will wieder Milliarden in den Geldmarkt pumpen

US-Notenbankchef Jerome Powell bei einer Fed-Sitzung Anfang Oktober: Der Fed-Chef hatte bereits zuvor signalisiert, Anleihekäufe starten zu wollen.
US-Notenbankchef Jerome Powell bei einer Fed-Sitzung Anfang Oktober: Der Fed-Chef hatte bereits zuvor signalisiert, Anleihekäufe starten zu wollen. | Foto: Getty Images

Ziemlich genau fünf Jahre nach ihrer bislang letzten derartigen Aktion startet die Federal Reserve wieder damit, Anleihen zu kaufen. Vom 15. Oktober bis ins zweite Quartal 2020 sollen monatlich 60 Milliarden Dollar in den Geldmarkt fließen, teilten die Währungshüter in Washington per Twitter mit. Mit dem Kauf von Staatsanleihen mit kurzer Laufzeit, sogenannter Treasury Bills, will die Fed Spannungen am Geldmarkt verringern. Offenbar fürchtet sie dort Engpässe.

In der offiziellen Erklärung kündigte die Notenbank zudem an, die täglichen sogenannten Übernachtgeschäfte, bei denen sich Banken für einen Tag Geld leihen können, bis in den Januar des kommenden Jahres fortzuführen. Das gelte ebenso für Geschäfte mit einer Laufzeit von 14 Tagen.

Es handele sich dabei um „rein technische Maßnahmen“, die keine Änderung der Geldpolitik darstellen, so die Fed weiter. Ziel sei nicht, die Wirtschaft anzukurbeln, sondern den Zinssatz für Tagesgeld in der gewünschten Spanne zu halten, zitieren mehrere Medien die Währungshüter.

US-Notenbankchef Jerome Powell hatte bereits zuvor signalisiert, Anleihekäufe starten zu wollen. Dies sei aber kein weiteres Programm der quantitativen Lockerung, betonte der Fed-Chef laut Medienberichten.

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