Anleihen und Geldmarkt

Diese Fonds kurbeln das Geschäft von Amundi an

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Gute Zeiten für Amundi: Allein in Deutschland verwaltet das Gemeinschaftsunternehmen von Crédit Agricole und Société Générale 9,1 Milliarden Euro in Fondsprodukten. Das meiste Geld stammt von professionellen Anlegern. So entfallen 67 Prozent des verwalteten Vermögens auf institutionelle Investoren, berichtet die Börsen-Zeitung. Das sogenannte Drittpartei-Geschäft mit Vermögensverwaltern, Dachfonds und Private-Banking-Abteilungen der Banken macht den zweitgrößten Anteil aus; Privatanleger spielen nur eine untergeordnete Rolle. Rentenfonds machen 54 Prozent des verwalteten Vermögens aus

Und bei diesen sicherheitsorientierten Großanlegern stehen derzeit festverzinsliche Produkte hoch im Kurs. Diese kurbeln auch das Geschäft von Amundi an, meint Hubert Dänner, Niederlassungsleiter von Amundi Deutschland. So verzeichneten Spezialfonds, die auf globale Rentenpapiere setzen, die größten Mittelzuflüsse. Auch der Fonds Amundi Bond Global Corporate, der auf Unternehmensanleihen aus der ganzen Welt setzt, verzeichnete laut Dänner Absatzrekorde. Insgesamt stecken 54 Prozent des von Amundi verwalteten Vermögens in Rentenfonds. 

Die zweite bei institutionellen Anlegern beliebte Fondskategorie sind die Geldmarktprodukte: 17 Prozent des Vermögens von Amundi entfällt auf Geldmarktfonds. Denn Niedrigzinsumfeld hin oder her: Institutionelle Investoren müssen nach wie vor  kurzfristig Liquidität parken können, erklärt Dänner im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Auch die zunehmenden Aktivitäten im Bereich der Fusionen und Übernahmen kommen den Geldmarktfonds zugute. 

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