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Anschlag auf Mannschaftsbus Tatverdächtiger kaufte Put-Optionen für BVB-Aktie

Sergej W. aus Freudenstadt wird nach Angaben der Bundesanwaltschaft versuchter Mord, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. An den Ermittlungen waren nach Behördenangaben mehrere hundert Beamte des Bundeskriminalamtes sowie der nordrhein-westfälischen und der baden-württembergischen Polizei beteiligt.

Die Karlsruher Ermittler wollen heute Mittag detailliert über den aktuellen Stand der Ermittlungen informieren. Wie Staatsanwältin Frauke Köhler aber bereits mitteilte, erwarb der Beschuldigte am Tag des Anschlags 15.000 Verkaufsoptionen für die Aktie von Borussia Dortmund mit einer Laufzeit bis zum 17. Juni. Mit diesen Put-Optionen spekulierte er auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie.

Mit steigendem Kursverlust steigt der Gewinn

Denn die Put-Optionen berechtigen den Inhaber, innerhalb des bestimmten Zeitraums das jeweilige Wertpapier zu einem festgelegten Preis zu verkaufen. Bei einem massiven Verfall der BVB-Aktie hätte der Gewinn ein Vielfaches des Einsatzes betragen. Mit einem erheblichen Kursverfall wäre zu rechnen gewesen, wenn bei dem Attentat Spieler schwer verletzt oder gar getötet worden wären.

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Die Optionsscheine finanzierte Sergej. W über einen Verbraucherkredit. Und der Kauf der Optionen erfolgte nach Angaben der Ermittler über die IP-Adresse des Hotels L'Arrivée, in dem auch die Mannschaft von Borussia Dortmund untergebracht war. Dort hatte Sergej W. bereits zwei Tage vor dem Bombenanschlag ein Zimmer im Dachgeschoss mit Blick auf den späteren Anschlagsort bezogen.

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