Anshu Jain

Deutsche Bank Co-Investmentchef von Bafin-Libor-Prüfung entlastet

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Der Regulierer habe in einer über zweijährigen Prüfung keine Belege dafür gefunden, dass Vorstände an Zinsmanipulationen beteiligt waren oder davon wussten, heißt es in der Montagsausgabe der Zeitung. Der Abschlussbericht des Regulierers mit Sitz in Bonn werde Anfang 2015 veröffentlicht, meldete das Handelsblatt unter Berufung auf nicht genannte Finanzkreise.

Michael Golden, ein Sprecher der Deutschen Bank, wollte den Handelsblatt-Bericht nicht kommentieren. Er verwies auf vorangegangene Erklärungen, wonach die Bank mit den Behörden kooperiere, ihre eigenen Untersuchungen angestellt habe und keine Belege für unangemessenes Verhalten derzeitiger oder früherer Vorstandsmitglieder gefunden habe.

Die Deutsche Bank war eines von sechs Instituten, die im Dezember vergangenen Jahres wegen Manipulation des Euribor von der Europäischen Kommission sowie des Yen-Libor mit einer Geldbuße belegt wurden. Die Bank zahlte bei dieser Gelegenheit 725 Millionen Euro.

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