Apano setzt Managed-Futures-Reihe fort

Apano setzt Managed-Futures-Reihe fort

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Managed Futures zählen zu den Gewinnern der aktuellen Krise. Die Trendfolger, die computergesteuert auf Aktien-, Renten-, Währungs- und Rohstoffmärkten aktiv sind, interessiert nicht, in welche Richtung sich die Märkte bewegen. Hauptsache, sie bewegen sich überhaupt. Da an Bewegung derzeit wahrlich kein Mangel herrscht, haben sie sich im Schnitt gut behauptet.

Apano bietet jetzt mit der Hypovereinsbank erneut Zugang zu der alternativen Anlageklasse. Das Garantiezertifikat setzt wie fast alle Apano-Produkte auf ein Managed- Futures-Programm des britischen Hedge-Fonds-Riesen Man. Basiswert des Zertifikats ist der neu aufgelegte AHL Global Futures 2. Der Fonds setzt auf die AHL-Handelsstrategie, die bereits Grundlage einer ganzen Reihe von Fonds ist und sich in den vergangenen Jahren gut geschlagen hat.

Umso überflüssiger, könnte man meinen, dem Zertifikat zusätzlich eine Nullkuponanleihe zugrunde zu legen. In sie fließen anfangs nach aktuellem Stand deutlich über 50 Prozent des Kapitals. Damit lässt sich sicherstellen, dass Anleger am Ende der Laufzeit 2020 auf jeden Fall ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Das schmälert die Partizipationsrate, und wer nicht damit rechnet, dass das AHL-Programm innerhalb von mehr als elf Jahren einen positiven Ertrag erwirtschaftet, sollte ohnehin nicht in das Produkt investieren. Hinzu kommt, dass die Garantie nur am Laufzeitende gilt und Anleger sich ohnehin langfristig binden. Erstmals aussteigen können sie zwar bereits Ende September 2010 und anschließend vierteljährlich. Es ist allerdings anfangs eine Ausstiegsgebühr von 2 Prozent fällig, die bis 2015 auf null sinkt.


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