Armageddon bei Aktienfonds befürchtet

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Deutschlands Anlageberater erwarten beim Absatz von Aktienfonds nichts Gutes. Das geht aus einer Umfrage unter 350 Kundenberatern im Auftrag der Fondsgesellschaft Robeco hervor. Demnach rechneten im September nur noch 43 Prozent der Befragten damit, dass sie in den kommenden sechs Monaten mehr Aktienfonds an den Mann bringen können. Im Vormonat sagten das noch 53 Prozent.

Noch katastrophaler sieht es bei der aktuellen Absatzlage aus: Nur 13 Prozent der Berater bewerten die derzeitige Nachfrage nach Aktienfonds als gut. Das sind 5 Prozent weniger als im August. „Die Flut negativer Meldungen aus der Finanzbranche verunsichert die Anleger weiterhin“, erklärt Kai Röhrl, Chef des Drittvertriebs bei Robeco. „In derart volatilen Zeiten suchen die meisten Anleger Sicherheit und meiden risikoreiche Anlageformen.“

Profiteure der Krise sind dagegen Immobilienfonds und Geldmarktfonds. Das Geschäft mit diesen eher konservativen Anlageprodukten läuft nach Angabe von 39 beziehungsweise 41 Prozent der Berater wie geschmiert.

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