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Assekurata startet neues Rating

Reiner Will
Reiner Will
„Mit der Einführung des Bonitätsratings erfüllen wir den Wunsch von Marktteilnehmern nach einer weiteren Alternative zu den am Markt befindlichen Finanzstärkeratings“, sagt Assekurata-Geschäftsführer Reiner Will. Das neue Rating trifft eine Aussage über die Fähigkeit und Bereitschaft von Unternehmen, bestehende und künftige Zahlungsverpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern vertragsgemäß zu erfüllen.

„Im Gegensatz zu unserem etablierten Unternehmensrating, welches die Gesamtunternehmensqualität aus Sicht des Versicherungsnehmers umfassend analysiert und bewertet, fokussieren wir beim Bonitätsrating ausschließlich auf den Aspekt Finanzstärke“, so Will. „Aus diesem Grund fällen wir beim Bonitätsrating auch keine Einzelurteile für Teilqualitäten, wie Kundenorientierung, Beitragsstabilität oder Gewinnbeteiligung.“

Zur Unterscheidung der Verfahren und Ergebnisse hat Assekurata für das Bonitätsrating auch andere Rating-Noten gewählt. Will: „Während wir uns beim Unternehmensrating an dem Marktführer für Versicherungsratings in den USA, A.M. Best, orientiert haben, ist das neue Notensystem an der bekannten Triple-A-Skala ausgerichtet.“ Die Skala des Bonitätsratings unterscheidet 22 Bonitätsklassen von AAA (außergewöhnliche Bonität) bis D (keine Bonität). Diese reihen sich in neun Oberkategorien ein, die die vorhandene Bonität und das damit verbundene Ausfallrisiko verbal klassifizieren.

„Unser etabliertes Unternehmensrating ist die umfassendste Qualitätsbeurteilung von Versicherungsunternehmen marktweit“, hebt Reiner Will hervor. „Dieser Wegweiser für Qualität im Versicherungsmarkt bleibt ein fester Bestandteil unserer Dienstleistungen. Mit dem Bonitätsrating sprechen wir gezielt Gesellschaften an, die eine fokussierte Bewertung speziell aus Bonitätssicht suchen. Erste Ratings laufen bereits.“ Die Anerkennung durch die europäische Aufsichtsbehörde European Securities and Markets Authority (ESMA) haben beide Rating-Verfahren der Assekurata.
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