Roger Bootz ist Leiter öffentlicher Vertrieb ETFs in EMEA bei der Deutschen Asset & Wealth Management (DeAWM).

Roger Bootz ist Leiter öffentlicher Vertrieb ETFs in EMEA bei der Deutschen Asset & Wealth Management (DeAWM).

Asset Allocation

ETF-Anleger setzen auf Hochzins-Unternehmensanleihen

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Mit welchen Investments gingen ETF-Anleger hierzulande in den Jahresendspurt? Das fragte DAS INVESTMENT.com Roger Bootz, ETF-Experte der Deutschen Asset & Wealth Management (DeAWM).

DAS INVESTMENT.com: Was waren die drei beliebtesten ETF-Kategorien im November?

Roger Bootz: Die ETF-Kategorie mit dem höchsten Zufluss im November waren europäische Hochzins-Unternehmensanleihen, mit 650 Millionen neu investiertem Kapital. Ebenfalls hohe Zuflüsse entfielen auf US-Aktien-ETFs (640 Millionen Euro) sowie auf Produkte auf den weltweiten Aktienmarkt (440 Millionen Euro).

DAS INVESTMENT.com: Was waren die drei unbeliebtesten ETF-Kategorien im November?

Bootz: Die höchsten Abflüsse wurden im November in Staatsanleihen-Kategorien notiert. Aus weltweiten Staatsanleihen-ETFs flossen 1,2 Milliarden Euro ab, aus Euro-Staatsanleihen rund 800 Millionen Euro. Dahinter folgen in der Reihenfolge der Abflüsse im November Aktien-ETFs mit Fokus auf die Eurozone, hier flossen 440 Millionen Euro ab. Allerdings gehören solche Aktien-ETFs seit Jahresanfang immer noch zu den mit Abstand beliebtesten Kategorien.

DAS INVESTMENT.com: Das überraschendste Ergebnis der Asset-Allokation-Ampel im November?

Bootz: Sowohl die Kategorien Aktien Schwellenländer wie auch Renten Schwellenländer haben im November deutliche Zuflüsse von jeweils mehr als 100 Millionen Euro registriert, und zwar schon den zweiten Monat hintereinander. Hier scheint das Zutrauen der Anleger in Emerging Markets größer geworden zu sein. Das ganze Jahr 2015 hindurch waren diese Kategorien eher durch Abflüsse geprägt.

Die vollständige Auswertung finden Sie auf der Internetseite der DeAWM.

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