Sabine Groth (Freie Autorin)Lesedauer: 2 Minuten

Prognose von Johnson Associates Asset Manager dürfen 2021 mit deutlich steigender Vergütung rechnen

Dollar-Rollen
Dollar-Rollen: Incentive-Zahlungen für Asset Manager sollen 2021 deutlich steigen. | Foto: imago images /Shotshop

Es geht wieder aufwärts in der Asset-Management-Industrie: 2021 könnten attraktive Boni die Portemonnaies der Asset Manager füllen. Der aktuelle Report der New Yorker Beratungsgesellschaft Johnson Associates, die auf Vergütungen im Finanzdienstleistungssektor spezialisiert ist, prognostiziert fürs Jahresende einen deutlichen Anstieg der Vergütungen gegenüber dem Vorjahr. Das gilt sowohl für das traditionelle Asset Management als auch für Private Equity und Hedgefonds.

Für klassische Asset Manager erwartet Johnson Associates ein Vergütungsplus von 10 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu verdanken sei dies den weiter gestiegenen Kursen, die das verwaltete Vermögen nach oben treiben. Aber auch starke Zuflüsse, vor allem im Anleihe- und Multi-Asset-Segment, tragen dazu bei. ESG, Alternatives und digitale Plattformen erweisen sich als Wachstumsmotoren für die großen Gesellschaften. Home-Office, der Kampf um die besten Talente und der Druck von Fintechs sorgen für eine höhere Fluktuation in der Branche.

Quelle: Johnson Associates

Auch für Hedgefonds und Private Equity rechnet der New Yorker Vergütungsberater mit einem Anstieg der Incentive-Zahlungen um 10 bis 15 Prozent. Bei den sehr großen Private-Equity-Fonds sogar mit 15 bis 20 Prozent.  Als Gründe führt der Report das brummende Fundraising sowohl im Private-Equity als auch im Venture-Capital-Bereich an sowie gesunde Erträge aus den Deals. Auch die Hedgefonds-Industrie verzeichnet starke Zuflüsse und eine gute Performance. Beides zusammen pusht das verwaltete Vermögen auf Rekordniveau.

 

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