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Assistance: Kunden verlangen nach Zusatzleistungen

Assistance: Kunden verlangen nach Zusatzleistungen
Das zeigt das Assistance Barometer 2013, eine repräsentative Studie der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden, die von Europ Assistance Deutschland in Auftrag gegeben wurde und zum sechsten Mal erscheint. An der anonymen Telefonbefragung nahmen 102 Entscheider aus der Versicherungs- und Bankwirtschaft und 502 Endkunden teil.

79 Prozent der befragten Endkunden wären bereit, für die Zusatzleistungen Geld zu bezahlen. 23 Prozent wären zu einer Zahlung über 15 Euro bereit. Eine persönliche Beratung und Unterstützung bei Pflegefällen (Fragen der Pflegeeinstufung, Pflegesätze, Kostenübernahme) würden 81 Prozent der Bundesbürger als wichtig oder sehr wichtig einstufen. Das sind 5 Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt der Vorjahre.

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Banken sprechen die Kunden nur eine geringe Bedeutung beim Thema Assistance-Leistungen zu.  Dier Versicherer dagegen können über ihre Versicherungsvermittler als Ansprechpartner für Assistance-Leistungen punkten. Für Josef Woerner, Vorstandssprecher der Europ Assistance Versicherungs-AG, „zwingt gerade der Verdrängungswettbewerb die Versicherer zur Optimierung der vertrieblichen Tätigkeit.“ Versicherungen sollten das Assistance-Angebot kontinuierlich ausbauen, empfiehlt er.

90 Prozent der befragten Versicherungsunternehmen erkennen in Assistance-Leistungen ein geeignetes Mittel zur Kundenbindung, während 67 Prozent hier Potenzial zum Kostenabbau sehen. 94 Prozent der Entscheider bewerten Assistance als Mittel zur Imageverbesserung und 85 Prozent als eine sinnvolle Produkterweiterung.

Die Assistance-Leistungen der Versicherer konzentrieren sich auf die Bereiche Unfall/Reha/Schadenmanagement (80 Prozent, plus 6 Prozentpunkte im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre), Gesundheit (80 Prozent, plus 14 Prozentpunkte), Senioren (57 Prozent, plus 10 Prozentpunkte), Haus/Wohnung (54 Prozent, minus 2 Prozentpunkte), Reise (52 Prozent, minus 2 Prozentpunkte) und Familie (35 Prozent, entspricht dem Niveau der Vorjahre).
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