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Athen Griechenland-Gläubiger einigen sich über Rettungsprogramm

Finanzminister Euclid Tsakalotos sagte im Anschluss an die Verhandlungsrunde gegenüber dem Fernsehsender Skai TV, es seien nur noch „ein oder zwei sehr kleine Details“ offen.

Die Verhandlungspartner verständigten sich darauf, für 2015 ein primäres Haushaltsdefizit von 0,25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzustreben, berichtete eine griechische Nachrichtenagentur. Für 2016 ist ein Primärüberschuss von 0,5 Prozent vorgesehen, für die beiden Folgejahre Überschüsse von 1,75 Prozent bzw. 3,5 Prozent.

Wenn eine Einigung erzielt ist, muss das griechische Parlament die von den Gläubigern verlangten Maßnahmen verabschieden, bevor die Finanzminister des Euroraums voraussichtlich am Freitag zusammentreten.
Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag vor Reportern in Berlin, eine zügige Einigung sei „wünschenswert“, man müsse jedoch darauf achten, dass Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehe. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird nach dreiwöchigem Sommerurlaub am Mittwoch eine Kabinettssitzung leiten, auf der vermutlich auch Griechenland zur Sprache kommt.
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