Themen
TopThemen
Fonds
Fondsanalyse
Mediathek
Märkte
Finanzberatung
Versicherungen
Boulevard
Experten
Denker der Wirtschaft
Krypto
Services
Academy Newsletter Veranstaltungskalender Finanz-Charts Globale Märkte Krypto-Kurse (in Echtzeit) Währungen (in Echtzeit)

Athens Avancen in Moskau

Schäuble demonstriert Gelassenheit

//

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble demonstriert den internationalen Partnern Gelassenheit gegenüber Avancen der griechischen Regierung, sich für Finanzhilfen verstärkt Russland zuzuwenden.

„Dass Tsipras nach Moskau gefahren ist, ist seine Entscheidung”, sagte Schäuble am Freitag vor Journalisten in Washington, kurz vor Beginn der Frühjahrtagung des Internationalen Währungsfonds. Es sei „völlig in Ordnung”, dass sich Griechenland um weitere Finanzquellen bemühe. „Niemand in Europa ist böse, wenn jemand anderes sich an der Finanzierung beteiligt.” Fraglich sei allerdings, wie viel Geld zu erwarten sei.

Griechenland steht bei der Frühjahrstagung zwar nicht offiziell auf der Agenda. Doch im Finanzministerium wird erwartet, dass am Rande des IWF-Treffens über die Verhandlungen mit Griechenland beraten wird. Ein Treffen zwischen Schäuble und dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis, der ebenfalls vor Ort ist, ist nicht geplant.

Schäuble betonte erneut, dass Griechenland selbst dafür verantwortlich sei, die Vorauszahlungen für die Auszahlungen der letzten Tranche des laufenden Rettungspakets zu schaffen. Bis zum Auslaufen des Rettungspakets Ende Juni habe Griechenland dafür Zeit.

Mit einer Einigung beim Treffen der Euro-Finanzminister am 24. April in Riga rechnet der Finanzminister nicht.

Mehr zum Thema
Hüfners Wochenkommentar
Einfach eine neue Währungsunion gründen
Griechenlands Verbleib in der Eurozone
Schäuble stellt Athen ein Ultimatum
nach oben