Die DFV-Tarife funktionieren nach dem Alles-Drin-Prinzip und können zwischen 10 und 100 Prozent Absicherungsniveau flexibel gewählt werden und enthalten ein tägliches Kündigungsrecht. Außerdem gibt es keine Wartezeiten.

Leistungsbegrenzungen über mehrere Jahre sind üblich. So sollen die Tarife vor Ausnutzung geschützt und die Beiträge für alle Versicherten bezahlbar bleiben. Dadurch ist allerdings auch der Wechsel zu einem anderen Anbieter gerade zu Beginn aufgrund der Leistungsgrenzen ein Risiko. Hier können sich Anbieter im Wettbewerb profilieren.

„Wir bieten im Tarif Gothaer Medi Z Duo eine relativ kurze Leistungsstaffel von nur drei Jahren mit hohen Leistungsgrenzen von 1.000, 2.000 und 3.000 Euro. Wechselt ein Kunde aus einem anderen Tarif, kann er einen Wechselbonus erhalten. Wir schenken ihm ein Jahr der Leistungsstaffel. Somit hat er bereits nach zwei Jahren vollen Versicherungsschutz“, erläutert Gothaer-Manager Haut ein Produktmerkmal, das sein Haus branchenweit als eines der ersten eingeführt hat.

Durch die Bank weg betonen die von DAS INVESTMENT befragten Marktteilnehmer die Relevanz der Zahnzusatzversicherung. „Es gibt zwar noch wichtigere Zusatzversicherungen wie etwa eine für stationäre Krankenhausaufenthalte, aber eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich fast immer. Ich kenne niemand, der mit seinen eigenen Zähnen in die Kiste steigt“, bringt es Netfonds-Experte Gesellensetter auf den Punkt.

Der eingangs erwähnte Steffen Lehmann hat sich am Ende entschieden, seine Zahnzusatzversicherung zu behalten, allerdings von seinem Anbieter eine Option für einen Wechsel in einen moderneren und günstigeren Tarif zu verlangen, der die Altersrückstellungen übernimmt, ein besseres Leistungsangebot vorsieht und auch die Zahnreinigung übernimmt.