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Invesco-Chef Marty Flanagan | © Lara Rossignol Foto: Lara Rossignol

Aus für Powershares & Co

Invesco löscht Eigennamen der Töchter

Ein Haus, eine Marke – die Fondsgesellschaft Invesco tritt künftig weltweit nur noch unter einer einheitlichen Marke auf: Invesco. Damit verschwinden die drei bekannten Tochter-Marken Powershares, Perpetual und Trimark vom Markt.

Powershares war jahrelang die Indexfonds-Marke von Invesco. Erst im vergangenen Jahr hatte Invesco den britischen ETF-Konkurrenten Source übernommen und in Powershares eingefügt. Jetzt sollen alle ETFs als Invesco-Fonds laufen.

Invesco Perpetual ist eine Tochtergesellschaft im englischen Henley an der Themse. Sie managt Aktien-, Renten- und Mischfonds. Unter anderem die Invesco Global Targeted Returns Funds. Die Gesellschaft wurde 1973 als Perpetual gegründet. Im Jahr 2000 übernahm die Gesellschaft Amvescap – die sich später in Invesco umbenannte – das Unternehmen.

Trimark ist die kanadische Tochter-Gesellschaft. Sie wurde 1981 gegründet und ebenfalls später von Invesco übernommen.

Obwohl die Marken verschwinden, soll sich an den einzelnen Vorgehensweisen und Anlageansätzen der Gesellschaften nichts verändern, betont man bei Invesco. Zudem könne jede Tochter bei der Aktion ihr eigenes Tempo wählen. Allerdings sei das Ziel, alles noch in diesem Jahr abgeschlossen zu haben.

Invesco-Chef Marty Flanagan sagt dazu: „Eine globale einheitliche Marke stärkt unsere Möglichkeiten, unsere Kapazitäten effizient zu vermarkten. Zudem trägt sie zu einem einheitlichen Kundenerlebnis auf den verschiedenen Märkten bei.“

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