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Ausblick Deutschland 2018 Diese Branchen profitieren vom Aufschwung – und diese nicht

Autoindustrie vor Herausforderungen

Autoindustrie vor Herausforderungen | © Pixabay
Hochregal für Autos: Die deutsche Vorzeigeindustrie steht 2018 vor großen Herausforderungen. | Foto: Pixabay

Die Industrieproduktion wird laut Feri zwar solide zulegen, mit einem Plus von knapp 3 Prozent aber etwas hinter den genannten Bereichen zurückbleiben. Das schwächste Wachstum unter den großen Industriebranchen sei dabei in der Automobilindustrie zu erwarten. Denn die Skandale in der jüngeren Vergangenheit hätten einen gewissen Vertrauensverlust gegenüber deutschen Produzenten bewirkt, der sich inzwischen in steigenden Marktanteilen für ausländische Hersteller niederschlägt.

Auch die deutschen Exporte entwickelten sich demnach zuletzt lediglich moderat. Schließlich bewirkten die andauernden Diskussionen um Fahrverbote für Autos mit Dieselmotoren, dass sich Autokäufer trotz entsprechender Anreize der Hersteller beim Kauf neuer Dieselfahrzeuge zurückhalten. Als Folge all dieser Faktoren werde das Produktionsplus in der deutschen Automobilindustrie im Jahr 2018 mit gut 2 Prozent spürbar hinter den Wachstumsaussichten für andere Industriebranchen zurückbleiben.

Axel Angermann, Chef-Volkswirt der Feri Gruppe

„Wir rechnen weiterhin mit einem sehr deutlichen Wachstum der unternehmensnahen Dienstleistungen, der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie im Grundstücks- und Wohnungswesen“, fasst Axel Angermann, Chef-Volkswirt von Feri, das Ergebnis der Konjunkturprognose für das neue Jahr unter Branchengesichtspunkten zusammen.

Zu den Branchen mit dem höchsten erwarteten Umsatzzuwachs gehört nach seiner aktuellen Prognose die Leiharbeit. „Praktisch besteht in Deutschland Vollbeschäftigung“, führt Angermann dazu aus. Für die Unternehmen wird es deshalb immer schwieriger, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden.

Grafik: Feri Gruppe
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